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Mittwoch, 4 November, 2026
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HomeView Ultra: Hardware soll fertig sein, doch die Software bremst

Apples Roboter-HomeView soll seit etwa zwei Jahren hardwareseitig fertig sein und wartet trotzdem auf den Start. Was dahintersteckt und was Du bis dahin in Deinem Apple Home vorbereiten kannst, steht hier.

Ein 9-Zoll-Display auf einem schwenkbaren Roboterarm, das Dir bei FaceTime-Anrufen durch den Raum folgt: Genau das soll Apples große HomeView können, doch der Start rückt weiter weg. Laut einem Bericht von The Information peilt Apple jetzt 2027 an, möglicherweise wird es sogar erst 2028. Überraschend ist, woran es liegt: Die Hardware des Geräts, das laut Bericht wohl HomeView Ultra heißen wird, steht seit etwa zwei Jahren weitgehend. Nur die Software kommt nicht voran.

Für Dein Apple Home ändert die Verschiebung weniger, als es klingt. Ein Display ist das Bedienpult, die eigentliche Arbeit erledigt die Zentrale im Hintergrund, wie sie unser Artikel zum Apple-Home-Hub erklärt. Die Routinen, die später auf jedem neuen Display auftauchen, baust Du schon heute. Mit diesen drei Eve-Sensoren legst Du los:

Eve Door & Window Matter - kabelloser Tür-/Fensterkontaktsensor - Weiß
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Eve Motion Matter - Weiß
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HomeView Ultra: Das steht im Bericht zur Verschiebung

Laut The Information trägt das Gerät mit dem Codenamen J595 ein Display von rund neun Zoll auf einem Roboterarm. Kameras und Sensoren sollen es seine Umgebung erkennen lassen, sodass das Display bei FaceTime-Anrufen dem Nutzer folgt. Der Preis soll bei etwa 1.000 US-Dollar liegen. Apple hat das Gerät bisher nicht angekündigt und sich zum Bericht nicht geäußert.

Drei Apple-HomeView-Displays mit einem Rezept, der Musik-App und dem Home-Bildschirm mit smartem Zubehör
Foto: Apple. Zu sehen ist die aktuelle HomeView, nicht der HomeView Ultra.

Als Flaschenhals gilt laut Bericht die Software. Das zuständige Team habe selbst auf mehr Zeit gepocht und Funktionen aus dem Plan streichen wollen, damit zum Start nur ein kleiner Kern sauber läuft. Als Streichkandidaten werden die Kamera, die bei FaceTime dem Nutzer folgt, und einfache Haushaltsaufgaben genannt, etwa das Licht einzuschalten, wenn jemand den Raum betritt.

Wenige Robotiker, viel Software, neuer Chef

Der Bericht zeichnet auch ein Bild des Teams. Apple soll nur rund zehn echte Robotiker beschäftigen, viele der ersten Ingenieure sollen das Projekt verlassen haben, und etwa 300 Leute arbeiten an der Software. Tim Cook soll das Projekt freigegeben haben. John Ternus, der laut Bericht seit dem 1. September CEO ist, soll es unterstützen, genauso wie ein separates Projekt für Haushaltsroboter, die zum Beispiel Wäsche falten.

HomeView Ultra und das Software-Problem: Apple kennt das Muster

Neu ist das Problem nicht. Auch die erste HomeView stand laut Mark Gurman von Bloomberg lange fertig da: Die Geräte sollen monatelang, laut Gurman fast ein Jahr, verpackt in Lagern gelegen haben, bis die Software so weit war, und der Start rutschte mehrfach nach hinten. Inzwischen hat Apple die HomeView vorgestellt, in den USA kommt sie am 13. November in den Handel. In der EU gibt es sie vorerst nicht, weil Siri AI hier noch nicht verfügbar ist. Apple sagt, man spreche mit der EU über einen Weg. Was das für Dich bedeutet, steht in unserem Artikel zur HomeView in Deutschland.

Das passt zu dem, was Gurman schon Mitte Oktober zur Roboter-Variante gemeldet hat: Sie kommt nicht vor 2027 oder 2028. Die Einzelheiten dazu findest Du in unserem Beitrag zur HomeView mit Roboterarm. Ob der HomeView Ultra jemals offiziell nach Deutschland kommt, ist offen, solange Siri AI hier fehlt.

Bis zum HomeView Ultra: So baust Du Dein Apple Home jetzt aus

Die Intelligenz sitzt in den Routinen, nicht im Display. Ein Bewegungsmelder im Flur schaltet nachts das Licht ein, ein Tür- und Fenstersensor startet beim Öffnen eine Szene, und beim Verlassen des Hauses verriegelt die Haustür, die Lichter gehen aus und die Musik pausiert. Das läuft heute schon über eine Zentrale in Apple Home, und jedes künftige Display greift auf dieselben Automationen zu. Wer nicht auf Apples Roboter warten will, hängt sein Apple Home mit der HomePad-App schon jetzt an die Wand oder wählt eines der smarten Displays.

Den Einstieg machen die Sensoren. Der Eve Motion reicht für die Flur-Routine aus, Bewegungsmelder anderer Marken lassen sich ebenfalls einbinden, und Eve arbeitet per Matter und lokal, also auch dann, wenn das Internet streikt. Für die Verlassen-Szene brauchst Du ein smartes Türschloss wie das Nuki Smart Lock Pro (5. Gen), das ebenfalls Matter spricht und beim Abschließen die ganze Szene auslöst. Kommt noch Sonos im Wohnzimmer dazu, pausiert auch die Musik, sobald Du die Tür hinter Dir zuziehst.

Wer sein Apple Home jetzt sauber aufsetzt, hat die Grundlage, auf die der HomeView Ultra irgendwann nur noch aufsetzen muss. Die Software mag bei Apple hängen, Deine Routinen laufen bis dahin trotzdem.

Nuki Smart Lock Go
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Nuki Smart Lock Ultra
 Preis: € 369,00 ZUM PRODUKT

Mit Sensoren von Eve, einem Schloss von Nuki und einer Zentrale von Apple steht Dein Apple Home, wenn der HomeView Ultra irgendwann kommt. Stöbere im Sortiment, etwa bei den smarten Displays, und automatisiere Deine Routinen schon heute.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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