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Apple Smart Home Hub: Alles über den neuen Hub, Apple TV und HomePod mini

Nach Jahren der Verzögerung öffnet Apple in diesem Herbst endlich die Tür zu einem völlig neuen Smart-Home-Ökosystem, angetrieben von einem deutlich schlaueren Siri AI.

Als leidenschaftlicher HomeKit-Nutzer stieß ich immer wieder auf eine ganz bestimmte Frustration: das Fehlen eines physischen, zentralen Bedienpanels im Wohnzimmer oder in der Küche. Während Du bei anderen Ökosystemen schon seit Jahren ein schlichtes Display nutzt, um den Thermostat anzutippen, einen Timer zu stellen oder die Türklingelkamera anzusehen, mussten wir immer erst das iPhone aus der Hosentasche holen oder blind einen Befehl an den HomePod rufen. Das ändert sich jetzt radikal. Aus einem ausführlichen Bloomberg-Bericht geht hervor, dass Apple bereit ist, einen ernsthaften Aufholprozess einzuleiten. Die treibende Kraft hinter der neuen Hardware: Siri AI.

Die Verzögerung: Warum wir so lange warten mussten

Intern lagen die Hardware-Pläne bereits seit 2024 auf dem Tisch. Die Markteinführung wurde jedoch immer wieder verschoben. Der Grund war einfach: Diese neuen Geräte setzen grundlegend auf die Intelligenz von Apple Intelligence und das überarbeitete Siri – und diese Software war noch nicht bereit für die breite Öffentlichkeit.

Jetzt, da Siri AI als Teil von iOS 27 endlich seine endgültige Form erhalten hat, kann die Hardware-Abteilung aufs Gas treten. Der Assistent ist inzwischen in der Lage, komplexen Kontext zu verstehen, persönliche Kalender und Notizen auszulesen und Befehle nahtlos zwischen verschiedenen Apps zu orchestrieren – genau die Rechenleistung, die Du brauchst, um ein Zuhause reibungslos zu steuern.

Das Kronjuwel: Der Apple Smart Home Hub

Der auffälligste Neuzugang in der Produktreihe ist ein völlig neues Produkt: ein Hub mit einem quadratischen, 7 Zoll großen Touchscreen. Du kannst Dir dieses Gerät am besten als den visuellen Dirigenten Deines Zuhauses vorstellen. Es läuft auf einem brandneuen Betriebssystem – einer cleveren Mischung aus tvOS, watchOS und iOS – das Dir eine übersichtliche Oberfläche voller Widgets, Kamerabilder und Deiner bevorzugten HomeKit-Schalter bietet.

Die Interaktion mit dem Gerät soll dank integrierter Gesichtserkennung enorm flüssig werden. Sobald Du den Raum betrittst, erkennt die Kamera direkt, wer vor dem Hub steht, und das Display passt sich in Echtzeit an Dein Profil an. Du siehst Deinen persönlichen Kalender, Deine Erinnerungen und Deine spezifischen Playlists. Laut den Quellen bringt Apple zwei Varianten auf den Markt: ein Tischmodell mit einem kugelförmigen Standfuß (vergleichbar mit einem durchgesägten HomePod mini) sowie eine schlankere Version, die Du über ein Magnetsystem flach an der Wand befestigst.

Kraftpakete im Hintergrund: Apple TV und HomePod mini

Neben dem neuen Hub mit Display erhalten in diesem Herbst auch das bestehende Apple TV 4K und der bewährte HomePod mini ein Update. Äußerlich musst Du gut suchen, um Unterschiede zu finden – doch unter der Haube fallen die Upgrades erheblich aus.

Die neuen Versionen werden mit deutlich schnelleren Prozessoren ausgestattet. Diese zusätzliche Rechenleistung (vermutlich der S9-Chip oder sogar Chips aus der A17-Reihe) ist schlicht notwendig. Wo alte Siri-Befehle noch in die Cloud geschickt wurden, verarbeitet Siri AI Deine Anfragen möglichst lokal auf dem Gerät selbst. Das erfordert Prozessorleistung, bringt in der Praxis aber einen riesigen Vorteil: Deine smarten Lampen springen sofort an, ganz ohne die kleine Verzögerung, und Deine Daten bleiben sicher innerhalb Deiner eigenen vier Wände. Mehr zum aktuellen Stand der Gerüchte rund um die Chip-Updates findest Du in unserem Artikel zu den neuen Apple-TV- und HomePod-mini-Modellen.

Warum wir in Europa direkt mit dabei sind

In der letzten Zeit lag einige Enttäuschung rund um den europäischen Rollout von Apples KI-Funktionen in der Luft. Wegen der strengen Vorgaben des europäischen Digital Markets Act (DMA) weigert sich Apple vorerst, Siri AI auf iPhones und iPads in der EU zu bringen, da das Unternehmen fürchtet, sein geschlossenes Ökosystem für konkurrierende Dienste öffnen zu müssen.

Für die Smart-Home-Produkte sieht das Spielfeld glücklicherweise völlig anders aus. Auf dem Markt für smarte Lautsprecher und Displays ist Apple keineswegs ein „Gatekeeper“. Dort geben Amazon und Google den Ton an, während Apple nur einen bescheidenen Marktanteil von rund 10 bis 15 Prozent hält. Ohne diesen Gatekeeper-Status gelten die strengen DMA-Anforderungen nicht für smarte Lautsprecher und Hubs. Die gute Nachricht lautet also: Selbst ohne KI auf unseren europäischen iPhones profitieren wir in unseren Wohnzimmern schon bald direkt von Siri AI.

Mach Dein Zuhause bereit für die ultimative Apple-Erfahrung

Mit einem physischen Touchscreen und leistungsstärkeren HomePods wird die Steuerung Deines Zuhauses mit dem Apple Smart Home Hub visueller und direkter als je zuvor. Aber so ein Hub ist erst dann wirklich beeindruckend, wenn er auch Sensoren und Geräte hat, auf die er hören kann. Möchtest Du das Maximum aus dem neuen Siri AI herausholen?

Entdecke unsere komplette Übersicht an Apple Home-kompatiblen Geräten bei tink – von reaktionsschnellen Eve-Türsensoren und Nuki-Schlössern bis hin zum ultimativen Multiroom-Sound von Sonos – und baue schon heute das perfekte, nahtlose Fundament für Dein zukünftiges Ökosystem.

Marc
Marc
Marc ist seit 2019 bei tink und hat seitdem schon diverse Testberichte geschrieben. Sein Smart Home besteht überwiegend aus Produkten von Google, tado° und Philips Hue. Aber auch die Sonos-Lautsprecher haben es ihm angetan. Dank Matter erweitert er sein Ökosystem jetzt auch um eve, Aqara & Co.

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