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Mittwoch, 4 November, 2026
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StartKategorienSteuerung & AutomatisierungHome Assistant Display: Tablet oder Wanddisplay für Dein Dashboard

Home Assistant Display: Tablet oder Wanddisplay für Dein Dashboard

Ein fester Bildschirm macht Deine Routinen für das ganze Haus sichtbar. Vom alten Tablet bis zum Einbaudisplay: Was passt zu Deiner Wand und Deinem Stromanschluss?

Ein Home Assistant Display an einem festen Platz im Flur oder in der Küche leistet mehr als ein Dashboard auf dem Handy, das Du erst selbst öffnen musst. Alle im Haus schauen von allein darauf und starten mit einem Tipp das Licht, das Thermostat oder eine Szene.

Als Home Assistant Display eignet sich ein Tablet, ein Einbaudisplay wie das Shelly Wall Display XL oder ein E-Ink-Bildschirm, der monatelang mit einem Akku läuft. Was am besten funktioniert, hängt von der Wand, der Stromversorgung und davon ab, was Du auf dem Bildschirm sehen willst. Die smarten Displays, die dafür infrage kommen, kommen im Folgenden nacheinander an die Reihe.

Warum ein festes Home Assistant Display mehr bringt als die App

Die Companion-App ist für unterwegs gedacht oder für den Moment, in dem das Handy sowieso in der Hand liegt. Für Routinen im Haus funktioniert ein fester Bildschirm besser, weil er keine Handgriffe verlangt. Er hängt da, zeigt, was gerade läuft, und reagiert auf einen Tipp. Wer das Thermostat verstellen will, braucht weder Account noch App, und die Szene fürs Abendessen startest Du aus der Küche, ohne zu suchen.

Ein fester Bildschirm zeigt außerdem, was Du sonst nie kontrollieren würdest. Läuft die Waschmaschine noch, ist das Fenster oben zu, was leistet die Solaranlage gerade? Mit einem gut aufgebauten Dashboard ist das in wenigen Sekunden klar. Das Display ist das Schaufenster Deiner Automationen, die Logik läuft weiter in Home Assistant.

Tablet oder Dedicated Display: Was passt zu Deiner Wand?

Die Entscheidung beginnt mit einer Frage: Woher kommt der Strom? Ein Tablet braucht ein USB-Kabel, ein Einbaudisplay hängt in der Unterputzdose an 230 Volt, und ein E-Ink-Bildschirm läuft auf Akku. Daraus ergibt sich oft schon, was passt.

OptionStromHome Assistant DashboardPasst zu
Altes Tablet oder iPadUSB-Kabel oder PoE-AdapterVollständig, über die Companion-App oder einen Kiosk-BrowserWer schon ein Tablet hat und einen flexiblen Platz sucht
Shelly Wall Display XLUnterputzdose mit NullleiterÜber den Android-Browser des Displays, nicht offiziellWer einen Lichtschalter ersetzen will und vor allem Shelly-Geräte bedient
Aqara Panel Hub S1 PlusFest verdrahtet in der WandEigene Aqara-Dashboards, kein Home Assistant DashboardHaushalte mit vielen Aqara-Geräten
TRMNL OriginalAkku mit 2500 mAhÜber TRMNL-Plugins, aktualisiert im IntervallRuhige Informationen ohne Kabel, etwa Wetter und Energie

Altes Tablet oder iPad als Home Assistant Display

Liegt noch ein Tablet in der Schublade, ist das der günstigste Einstieg. Jedes Android-Tablet oder iPad mit einem Bildschirm von etwa acht bis zehn Zoll zeigt ein Dashboard problemlos an. Wer eines kaufen möchte, schaut am besten auf ein Android-Tablet mit Play Store, wie das Alexa Tablet von Amazon, damit die Companion-App darauf läuft.

Der Haken liegt im Detail. Ein Tablet ist dicker als ein Einbaudisplay, der Akku mag es nicht, dauerhaft bei 100 Prozent zu hängen, und das Stromkabel muss irgendwohin. Bei einem sehr alten Gerät kommt dazu, dass es mit neuen Versionen von Home Assistant langsamer werden kann. Für einen Bildschirm, der nur Dein eigenes Netzwerk sieht, ist das kein Drama, aber ein Grund, von einem alten Modell nicht zu viel zu erwarten.

Shelly Wall Display XL: Einbaudisplay für Deinen Lichtschalter

Das Shelly Wall Display XL ersetzt einen Wandschalter. Der Bildschirm bekommt seinen Strom aus der Unterputzdose (ein Nullleiter ist Pflicht), hat ein eigenes Relais für maximal 5 Ampere und verbindet sich per WLAN, ganz ohne Bridge. Es hängt also kein Kabel im Bild, und es gibt keinen Akku, den Du im Blick behalten musst. Seit der Firmware 2.8.0 spricht das Display außerdem Matter: Es steuert Matter-Geräte anderer Hersteller, und Home Assistant kann das Relais und das Thermostat des Displays als Matter-Gerät übernehmen. Über die Shelly-Integration von Home Assistant läuft es zudem lokal, ohne Cloud.

Das Display zeigt standardmäßig die eigene Shelly-Oberfläche. Ein Home Assistant Dashboard darauf zu laden geht, aber nicht über eine fertige Funktion: Unter der Haube läuft Android, und Nutzer öffnen ihr Dashboard im Browser des Displays. Das wird nicht offiziell unterstützt, ein Firmware-Update kann daran also etwas ändern. Wer vor allem Shelly-Geräte bedient und Home Assistant als zusätzliche Ebene nutzt, ist hier gut aufgehoben. Wer ein vollständiges Dashboard an der Wand will, startet mit einem Tablet.

Aqara Panel Hub S1 Plus: Panel und Hub in einem

Der Aqara Panel Hub S1 Plus hat einen 6,9-Zoll-Touchscreen, unterstützt Matter und Zigbee 3.0 und weckt den Bildschirm mit einem Näherungssensor, sobald Du Dich näherst. Du richtest bis zu zehn eigene Dashboards ein, und die eingebauten Schalter ersetzen die Lichtschalter.

Es läuft mit der eigenen Oberfläche von Aqara, Dein Home Assistant Dashboard ist darauf also nicht zu sehen. Es passt als Ergänzung in einen Haushalt mit vielen Aqara-Geräten: Der Hub steuert die Zigbee-Geräte lokal, und dank Matter kann das Panel neben Home Assistant mitlaufen.

Aqara Panel Hub S1 Plus EU - Schwarz
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TRMNL: Ein E-Ink-Display, das monatelang durchhält

Das TRMNL Original ist ein E-Ink-Bildschirm mit 7,5 Zoll, einem Akku mit 2500 mAh, der laut Produktinformation mehr als sechs Monate hält, je nachdem, wie oft er aktualisiert. Das Bild ändert sich im Intervall und nicht live. Das passt zu Daten, die nicht jede Sekunde stimmen müssen, etwa das Wetter, der Energiestand des Tages oder der Zustand der Fenster. Berühren lässt es sich nicht, der Bildschirm ist zum Ansehen da.

Die offizielle Home Assistant Integration liest nur Akku, WLAN-Signal und Schlafmodus des Displays aus. Die Inhalte steuerst Du über die Plugins von TRMNL, für die es auch Lösungen aus der Community für Home Assistant gibt.

Strom und Aufhängung: So bleibt das Home Assistant Display aufgeräumt

Bei einem Tablet entscheidet das Kabel darüber, wie ordentlich alles aussieht. Grob gibt es drei Wege: eine Steckdose direkt hinter dem Bildschirm, ein dünnes USB-Kabel in einem Kabelkanal oder ein Kabel durch die Wand zu einem Netzteil in der Unterputzdose. Wer ein Netzwerkkabel in der Nähe hat, kann einen PoE-Adapter für Tablets nutzen, sodass Strom und Netzwerk über ein Kabel laufen.

Der Akku ist der wichtigste Punkt. Ein Tablet, das Tag und Nacht bei 100 Prozent am Ladegerät hängt, verschleißt schneller. Die Lösung ist eine Automation: Die Companion-App meldet den Akkustand als Sensor, und eine smarte Steckdose schaltet das Ladegerät zum Beispiel unter 20 Prozent ein und über 80 Prozent aus. So bleibt der Akku gesund, und das Tablet kann deutlich länger an der Wand hängen.

Dafür brauchst Du eine smarte Steckdose, die Du in Home Assistant schalten kannst. Die Tapo P110M von TP-Link, der Matter Smart Plug von tink Basics und die Energy Matter von Eve machen das, die letzten beiden über Matter.

TP-Link Tapo P110M - Smart WLAN Steckdose mit Matter
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tink Basics Smart Plug - Matter
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Ein Einbaudisplay wie das Shelly Wall Display XL kennt dieses Problem nicht, braucht aber eine Unterputzdose mit Nullleiter. Bist Du bei den Kabeln unsicher, lass es von einer Elektrofachkraft machen, denn es geht um 230 Volt.

Kiosk-Modus einrichten: So wird ein Tablet zum Home Assistant Display

Kiosk-Modus heißt: Der Bildschirm bleibt an, steht auf dem Dashboard, und niemand landet aus Versehen in der App-Liste oder in den Einstellungen. Wie Du das einrichtest, hängt vom Gerät ab.

Android: Die Companion-App als Startbildschirm

Die Home Assistant Companion-App lässt sich unter Android als Home-App festlegen (in der englischen App: Use as Home app, im Bereich für den Startbildschirm des Geräts). Das Gerät startet danach direkt in Home Assistant, die App-Liste ist ausgeblendet, und mit der Option, den Bildschirm anzulassen, geht das Display nicht mehr aus. Lege für den Bildschirm einen eigenen Home Assistant Benutzer an und stelle dafür ein eigenes Standard-Dashboard ein. So sehen Familienmitglieder nur, was für die Wand gedacht ist. Aktiviere außerdem Local Push, damit Befehle und Benachrichtigungen auch ohne Internet ankommen.

Fully Kiosk Browser für mehr Kontrolle

Willst Du den Bildschirm von Home Assistant aus steuern, ist der Fully Kiosk Browser die bekannteste Wahl. Die offizielle Fully-Kiosk-Integration liefert Entitäten für Bildschirmhelligkeit, Bildschirm an und aus, Bildschirmschoner, Akkustand und das Neuladen der Seite. Dafür muss Remote Admin aktiv sein, und das setzt eine kostenpflichtige Plus-Lizenz voraus. In der kostenlosen Testversion erscheint ein Wasserzeichen auf dem Bildschirm.

iPad: Geführter Zugriff statt Launcher

Die iOS-App kennt keinen Launcher wie unter Android. Stelle deshalb unter Anzeige und Helligkeit die Auto-Sperre auf nie, öffne das Dashboard in der Companion-App und aktiviere den Geführten Zugriff. Der Bildschirm bleibt dann auf dieser einen App fixiert.

Bildschirm an, sobald Du den Raum betrittst

Ein Bildschirm, der die ganze Nacht leuchtet, ist schade um das Display und im Schlafzimmer störend. Die Standardroutine arbeitet mit einem Bewegungs- oder Präsenzsensor als Auslöser: Bei Bewegung geht der Bildschirm an, nach ein paar Minuten ohne Bewegung wieder aus. In Home Assistant ist das eine Automation mit dem Sensor als Auslöser und dem Bildschirmschalter von Fully Kiosk oder einem Befehl an die Companion-App als Aktion.

Ein solcher Sensor braucht den richtigen Platz: schräg zur Laufrichtung und nicht direkt auf den Bildschirm gerichtet. Der Aqara Motion and Light Sensor P2 und der Eve Motion Matter funken Matter über Thread, der Philips Hue Bewegungsmelder per Zigbee. Wähle den Sensor, der zu dem Netzwerk passt, das Du schon hast.

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Eve Motion Matter - Weiß
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Hängt das Display und läuft die Automation? Dann findest Du bei tink alle smarten Displays, vom Aqara-Panel bis zum E-Ink-Display von TRMNL, und kannst Dein Home Assistant Display mit Geräten von Shelly und Aqara ausbauen.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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