Athom bringt spannende Neuerungen für seine Smart-Home-Zentrale Homey. Zur CES 2026 in Las Vegas kündigte das Unternehmen für Homey die erweiterte Kamera Integration an. Mit Reolink kommt ein wichtiger Partner hinzu, außerdem wird die Aqara-Integration ausgebaut. Du kannst bald noch mehr Kameras zentral in Deinem Homey-System verwalten.
Reolink wird offizieller Partner
Reolink-Kameras lassen sich künftig nativ in Homey einbinden. Du kannst Live-Feeds dieser Kameras direkt in der Homey-App betrachten, ohne zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen. Das vereinfacht die Bedienung deutlich und macht Dein Smart-Home-System übersichtlicher.
Reolink bietet eine breite Palette an Überwachungskameras für drinnen und draußen. Von kompakten Indoor-Modellen bis zu wetterfesten Außenkameras mit Scheinwerfer ist alles dabei. Die Integration in Homey ermöglicht Dir, diese Kameras mit anderen Smart-Home-Geräten zu verknüpfen. So kannst Du beispielsweise Flows erstellen, die bei erkannter Bewegung automatisch Lichter einschalten.
Die Partnerschaft ergänzt die bereits vorhandenen Integrationen. Kameras von Google Nest, Ring, SwitchBot und Tapo werden bereits unterstützt. Mit Reolink wächst das Portfolio um einen beliebten Hersteller, der besonders für sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt ist.
Aqara-Integration mit Matter 1.5
Die Zusammenarbeit mit Aqara wird intensiviert. Im ersten Quartal 2026 startet der Support für Kameras mit Matter 1.5 Standard. Dieser neue Standard bringt wichtige Funktionen für Überwachungskameras in das Matter-Ökosystem. Native Kamerasteuerung, Live-Video-Übertragung und Zwei-Wege-Audio funktionieren dann herstellerübergreifend.
Matter 1.5 ist ein bedeutender Schritt für die Smart-Home-Welt. Der Standard ermöglicht erstmals die einheitliche Steuerung von Kameras über verschiedene Plattformen hinweg. Du kannst Deine Aqara-Kamera dann nicht nur in Homey nutzen, sondern auch in Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa – alles gleichzeitig.
Die Zwei-Wege-Audio-Funktion lässt Dich über die Kamera sprechen und hören. Das ist praktisch, wenn Du mit Personen vor der Haustür kommunizieren oder nach Haustieren schauen möchtest. Alle Funktionen arbeiten lokal und sicher innerhalb Deines Netzwerks.
Erweiterte Streaming-Formate für mehr Flexibilität
Unter der Haube hat Athom die technische Basis deutlich ausgebaut. Homey unterstützt jetzt die Streaming-Formate WebRTC, RTSP, RTMP, HLS und DASH. Diese Vielfalt macht die Plattform flexibel und zukunftssicher. Verschiedene Kamera-Hersteller nutzen unterschiedliche Formate – Homey kann nun mit allen gängigen Standards umgehen.
Besonders interessant ist diese Erweiterung für technikaffine Nutzer:innen. Du kannst eigene Kamera-Lösungen einbinden, die nicht offiziell unterstützt werden. Über virtuelle Geräte bindest Du diese mittels Stream-URL ein. Das funktioniert mit selbstgebauten Lösungen, DIY-Projekten oder exotischen Kamera-Modellen.
Die erweiterte Format-Unterstützung verbessert auch die Performance. Je nach Netzwerk-Situation und Endgerät wählt Homey automatisch das optimale Streaming-Format. Das sorgt für flüssige Live-Bilder ohne Ruckeln oder Verzögerungen.
Zentrale Verwaltung aller Kameras
Das übergeordnete Ziel von Athom ist klar: Alle Kameras sollen zentral an einem Ort bedienbar sein. Egal ob Reolink, Aqara, Google Nest oder Ring – Du verwaltest alle Geräte in der Homey-App. Das erspart Dir das Jonglieren mit verschiedenen Herstelleranwendungen.
In der Homey-App siehst Du alle Kamera-Feeds auf einen Blick. Du kannst zwischen verschiedenen Kameras wechseln, Live-Bilder betrachten und Aufzeichnungen abrufen. Die einheitliche Oberfläche macht die Bedienung intuitiv. Du musst Dich nicht in unterschiedliche Apps einarbeiten.
Die zentrale Verwaltung bringt auch Vorteile für die Automatisierung. In Homey-Flows kannst Du Kameras verschiedener Hersteller kombinieren. Beispielsweise startet eine Aufzeichnung auf der Reolink-Außenkamera, wenn die Aqara-Innenkamera eine Bewegung erkennt. Solche herstellerübergreifenden Szenarien waren bisher kompliziert oder unmöglich.
Virtuelle Geräte für maximale Kompatibilität
Nicht jede Kamera auf dem Markt wird offiziell von Homey unterstützt. Für diese Fälle bietet Athom eine Lösung: virtuelle Geräte. Du kannst praktisch jede IP-Kamera einbinden, die einen Stream-URL bereitstellt. Die Einrichtung erfolgt über die Homey-App, wo Du die Stream-Adresse hinterlegst.
Diese Funktion öffnet Homey für eine riesige Bandbreite an Kameras. Ältere Modelle, No-Name-Produkte oder spezialisierte Industriekameras lassen sich integrieren. Du bist nicht auf die offiziell unterstützten Hersteller beschränkt. Das macht Homey zu einer der flexibelsten Smart-Home-Zentralen am Markt.
Für technisch versierte Nutzer:innen eröffnen sich damit interessante Möglichkeiten. Raspberry-Pi-basierte Kamera-Projekte, selbstgebaute Überwachungslösungen oder umfunktionierte Webcams finden ihren Platz im Homey-System. Die Community teilt bereits verschiedene Anleitungen und Konfigurationen.
Zeitplan für die Neuerungen
Die Reolink-Integration ist bereits angekündigt, konkrete Verfügbarkeitsdaten stehen aber noch aus. Erfahrungsgemäß dürften erste Nutzer:innen die Funktion im Laufe des ersten Quartals 2026 testen können. Athom rollt neue Features oft gestaffelt über Updates aus.
Der Aqara-Support mit Matter 1.5 ist ebenfalls für das erste Quartal 2026 geplant. Hier hängt der Start auch von der finalen Verabschiedung des Matter 1.5 Standards ab. Die erweiterten Streaming-Formate sind teilweise schon jetzt verfügbar und werden kontinuierlich ausgebaut.
Homey-Nutzer:innen erhalten alle Updates automatisch. Du musst nichts manuell installieren oder bezahlen. Die Erweiterungen sind Teil der regulären Homey-Plattform und für alle Geräte verfügbar – sowohl für Homey Pro als auch für Homey Bridge.
Fazit: Homey wird zur Kamera-Zentrale
Mit den Ankündigungen zur CES unterstreicht Athom den Anspruch, eine universelle Smart-Home-Zentrale zu sein. Die Kamera-Unterstützung wächst stetig und umfasst bald alle wichtigen Hersteller. Die Kombination aus offiziellen Partnerschaften, Matter-Standard und flexibler Eigenintegration bietet Dir maximale Freiheit.
Besonders wertvoll ist die herstellerübergreifende Steuerung. Du kannst Deine Kamera-Auswahl frei treffen und trotzdem alles zentral verwalten. Die Matter-1.5-Unterstützung macht Homey zukunftssicher und ermöglicht nahtlose Kamera Integration mit anderen Smart-Home-Plattformen.
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