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Montag, 26 Oktober, 2026
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Home Assistant 2026.10.4 repariert Lutron Caséta und GitHub-Downloads

Home Assistant 2026.10.4 bringt keine neuen Funktionen, repariert aber Lutron Caséta und fehlgeschlagene GitHub-Downloads. Wer nach 2026.10.3 eine Lutron-Bridge offline hatte, sollte dieses Update nicht auslassen.

Die Update-Meldung für Home Assistant 2026.10.4 sieht unscheinbar aus: keine neuen Dashboards, keine neuen Integrationen, nur zwei Zeilen im Changelog. Trotzdem steckt darin eine Reparatur, die für einen Teil der Nutzer den Unterschied macht zwischen einer funktionierenden und einer offline gegangenen Lutron-Bridge.

Home Assistant 2026.10.4 erschien am 24. Oktober im stabilen Zweig, es handelt sich also nicht um eine Beta. Das Paket enthält zwei Änderungen: ein größeres Limit für die Antworten von Webservern und eine neue Version der Bibliothek hinter der Lutron-Caséta-Integration.

Egal, welche Geräte Du anbindest, ein Patch wie dieser zeigt, wie viel von einer stabilen Basis abhängt: eine Zentrale, die lokal im Gespräch bleibt, und Geräte, die ihre Werte zuverlässig melden.

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Home Assistant 2026.10.4 bringt Lutron Caséta wieder online

Seit Home Assistant 2026.10.3 konnte die Lutron-Caséta-Integration bei manchen Installationen die Bridge nicht mehr erreichen. Im Log stand die Meldung „check_hostname requires server_hostname“, danach blieb die Integration offline. Mehrere Nutzer meldeten das auf GitHub.

Warum die verschlüsselte Verbindung scheiterte

Die Bridge spricht über eine verschlüsselte Verbindung. Die Bibliothek pylutron-caseta schaltete dabei die Prüfung des Hostnamens ein, übergab aber gleichzeitig einen leeren Hostnamen, um SNI abzuschalten, also die Funktion, mit der ein Client dem Server mitteilt, welchen Namen er sucht. Das gleicht einem Pförtner, der Dich nur hereinlässt, wenn Dein Name auf der Liste steht, während Du Deinen Namen nicht nennen darfst. Lange ging das gut, Python 3.14.8 lehnt die widersprüchliche Kombination ab.

Version 0.30.0 der Bibliothek schaltet die Hostnamen-Prüfung ab, sodass die Verbindung ohne Namen wieder funktioniert. Das Zertifikat der Bridge wird weiterhin gegen die Zertifizierungsstelle geprüft, die beim Koppeln gespeichert wurde, diese Prüfung bleibt also bestehen.

Einschränkungen bei der Reparatur

Der Entwickler der Änderung hat sie nicht an einer echten Bridge getestet. Andere Nutzer meldeten aber, dass die neue Bibliothek das Problem behebt. Inzwischen gibt es bereits eine neuere Bibliotheksversion, 0.30.1, ein künftiges Update kann hier also noch nachbessern. Version 0.30.0 bringt außerdem Erweiterungen mit, etwa Unterstützung für IPv6 und für Athena-Prozessoren, darum geht es in diesem Update aber nicht.

Home Assistant 2026.10.4 und der zu lange GitHub-Header

Wer eine Datei von GitHub herunterlädt, wird oft auf einen anderen Server weitergeleitet. Zu dieser Weiterleitung gehört ein Päckchen Metadaten, die HTTP-Header, und eine dieser Zeilen war rund neun Kilobyte groß. Die Netzwerkbibliothek aiohttp, auf die sich Home Assistant stützt, akzeptiert standardmäßig höchstens 8190 Bytes. Die Datei selbst war in Ordnung, aber der beigelegte Papierkram passte nicht durch den Briefschlitz. Der Download brach deshalb mit der Meldung „Got more than 8190 bytes when reading“ ab.

Am deutlichsten fiel das bei Firmware-Updates für Home-Assistant-Hardware auf, die ihre Dateien bei GitHub abholen. Release 2026.10.4 hebt das Limit für Zeilen- und Header-Länge auf 64 KiB an, und zwar für die Verbindungen, die Home Assistant selbst anlegt. Für den Supervisor gab es eine vergleichbare Anpassung schon, jetzt folgt der Core.

Was diese Korrektur nicht löst

Nicht jeder fehlgeschlagene Download ist damit behoben. Das Update packt gezielt die zu großen Header an, andere Ursachen wie eine wacklige Internetverbindung bleiben bestehen. In der Diskussion meldete ein Nutzer, dass auch Updates über HACS hängen blieben, ob die mit diesem Update vollständig verschwinden, lässt sich den Release Notes aber nicht entnehmen.

Solltest Du auf Home Assistant 2026.10.4 aktualisieren?

Hast Du seit 2026.10.3 eine Lutron-Bridge, die sich nicht mehr verbindet, oder schlugen Firmware-Downloads mit dem oben genannten Längenfehler fehl, solltest Du das Update gleich einspielen. Nutzt Du beides nicht, zwingt nichts zur Eile, auch wenn ein Patch zwischen zwei großen Releases meist schnell erledigt ist.

Installieren kannst Du das Update unter Einstellungen, System und Updates. Die beiden Korrekturen verlangen keine neue Konfiguration, Deine Geräte musst Du also nicht neu einrichten. Mach vorher sicherheitshalber ein Backup. Wer noch eine passende Basis sucht, um Home Assistant zu betreiben, kann sich zusätzlich den Home Assistant Installer ansehen, der allerdings noch eine Alpha ist.

Das kannst Du mit einer stabilen Installation automatisieren

Sobald ein Update eingespielt ist und alles wieder läuft, passt es gut, eine neue Automatisierung zu bauen. Die Heizung bietet sich dafür an: smarte Heizkörperthermostate lassen sich raumweise steuern, und mit einem Temperatursensor im selben Raum entscheidet Home Assistant, wann ein Thermostat aufdreht oder zumacht. Ein Teil dieser Thermostate arbeitet mit Matter und spricht dann lokal mit Deiner Installation, ein Vorteil, sobald eine Cloud-Anbindung hakt.

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Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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