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Samstag, 24 Oktober, 2026
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Home Assistant Installer: So kommt Home Assistant OS per USB-Stick auf Deinen Mini-PC

Der Home Assistant Installer erstellt einen USB-Stick, mit dem Du Home Assistant OS auf einem Mini-PC einrichtest, ohne Etcher. Die Funktion steckt noch in einer frühen Alpha, teste sie deshalb zuerst auf einem Testrechner.

Ein alter Mini-PC als Home-Assistant-Zentrale ist attraktiv: wenig Stromverbrauch, eine echte SSD und genug Leistung für Kamerabilder und Add-ons. Der schwierige Teil lag bisher bei der Installation. Die offizielle Anleitung für einen normalen x86-64-PC verlangt einen Live-Ubuntu-Stick mit mindestens 8 GB oder ein Programm wie Etcher, und der PC muss dabei online sein. Der Home Assistant Installer nimmt Dir diesen Umweg jetzt ab, auch wenn die Funktion noch sehr neu ist. Wer nach der Installation sofort etwas schalten möchte, beginnt mit einer smarten Steckdose, die den Verbrauch misst.

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So erstellst Du mit dem Home Assistant Installer einen USB-Stick für Deinen Mini-PC

Der Installer ist ein Desktop-Programm für Windows, macOS und Linux. Er schrieb bereits SD-Karten für den Raspberry Pi und unterstützt auch Home Assistant Green und Yellow, Proxmox und virtuelle Maschinen auf dem Mac. In Version 0.0.0-alpha.4, veröffentlicht am 23. Oktober 2026, kommt eine Route für normale x86-64-PCs dazu. Wähle im Mini-PC-Ablauf, dass Du von USB starten willst, und geh dann diese Schritte durch:

  1. Wähle, ob Du einen USB-Stick oder eine ISO-Datei erstellen möchtest. Die ISO ist für eine virtuelle Maschine oder ein Programm wie Rufus gedacht.
  2. Wähle den Stick aus und bestätige. Der Installer lädt eine kompakte Linux-Umgebung und die neueste stabile Version von Home Assistant OS herunter und schreibt beides auf den Stick.
  3. Starte den Mini-PC vom Stick und wähle das interne Laufwerk, auf dem Home Assistant OS landen soll.
  4. Tippe zur Bestätigung erase ein. Das Laufwerk wird gelöscht und komplett neu beschrieben.
  5. Zieh den Stick ab und starte den PC neu. Home Assistant OS startet jetzt vom internen Laufwerk.

Auf dem Mini-PC selbst läuft alles über eine bildschirmfüllende Ansicht. Das Laufwerk wählst Du mit den Pfeiltasten und Enter, ein Fortschrittsbalken zeigt Prozentwert und geschätzte Restzeit. In dieser Phase braucht der PC kein Internet, denn alle Dateien liegen schon auf dem Stick. Nur beim Erstellen des Sticks ist eine Verbindung nötig, weil der Installer zuerst prüft, welche Version die neueste ist. Eine Offline-Option steht als künftige Aufgabe auf der Liste. Bei einem Test auf einem älteren Dell OptiPlex mit SATA-SSD war die Installation nach etwa zwei Minuten fertig.

Diese Voraussetzungen muss Dein Mini-PC erfüllen

Die Route ist für einen PC gedacht, den Du komplett Home Assistant widmest. Prüfe vorher im BIOS und am Gerät:

  • UEFI: Nur UEFI funktioniert, ein alter BIOS-Modus nicht. Schalte Secure Boot aus.
  • AHCI: Steht der SATA-Controller auf RAID oder Intel RST, stell ihn auf AHCI um.
  • Laufwerk: Ein internes SATA-, NVMe- oder eMMC-Laufwerk mit mindestens 32 GB. USB-Laufwerke und SD-Karten werden nicht als Ziel angezeigt.
  • Stick: Mindestens 2 GB, und alles, was darauf liegt, geht verloren.
  • Windows: Zum Schreiben des Sticks sind Administratorrechte nötig. Die Alpha ist außerdem noch nicht signiert, deshalb zeigt SmartScreen eine Warnung, die Du mit Weitere Informationen und Trotzdem ausführen wegklickst.

Warum eine Alpha noch nicht auf Deine Hauptzentrale gehört

Das Projekt nennt den Installer selbst einen Proof of Concept, und die Versionsnummern stehen noch auf 0.0.0. Zwischen der ersten Alpha am 21. Oktober und Alpha 4 liegen zwei Tage, es ändert sich also viel pro Tag. Getestet wurde auf dem Dell-Mini-PC und in Proxmox-VMs. NVMe-Laufwerke, eMMC, weitere PCs und das Schreiben eines Sticks unter macOS stehen noch als ungetestet auf der Liste.

Dabei geht es ausschließlich um eine saubere Neuinstallation. Läuft Dein Smart Home schon auf einem anderen Gerät, ziehst Du nicht um, indem Du den Installer startest: Mach zuerst eine vollständige Sicherung und spiel sie nach der Installation wieder ein. Probiere den Installer deshalb zuerst auf einem Testrechner aus, oder in einer virtuellen Maschine mit der ISO-Datei.

Die Richtung passt zu dem, was die Open Home Foundation schon länger vorbereitet. Auf der Roadmap stand die x86-Route als Folgeschritt zu den Abläufen für Raspberry Pi, Proxmox und den Mac, mit dem Ziel, dass Einsteiger nicht aufgeben, bevor sie die erste Anmeldeseite sehen.

Mini-PC oder Kästchen: Welche Hardware passt?

Ein Mini-PC lohnt sich, sobald Du viele Add-ons, Kamerabilder oder eine große Datenbank betreibst und eine SSD statt einer SD-Karte haben willst. Wer vor allem Lampen, Thermostate und eine Handvoll Sensoren koppelt, kommt auch mit einer kompakteren Lösung aus. Wie sich Home Assistant Green und der Raspberry Pi 5 zueinander verhalten, steht in Was ist Home Assistant?.

Das schließt Du an, sobald Home Assistant läuft

Nach der Installation öffnest Du homeassistant.local im Browser und legst ein Eigentümerkonto an. Geräte, die Home Assistant in Deinem Netzwerk findet, erscheinen als entdeckte Integrationen, die Du mit einem Klick hinzufügst. Die Steckdosen oben sind ein guter erster Test: Du siehst sofort den Verbrauch eines Geräts und kannst eine erste Automatisierung daran hängen. Die Tapo P110M und die tink Basics Steckdose funken über WLAN, die Eve Energy nutzt Thread und braucht deshalb einen Thread Border Router in Deinem Netzwerk.

Als Nächstes folgen Bewegungsmelder und Tür- und Fenstersensoren, denn sie liefern die Auslöser für Routinen wie Licht an beim Heimkommen. Die Sensoren unten funken über Matter over Thread, darunter der Bewegungssensor von Aqara.

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Läuft Home Assistant erst einmal auf Deinem Mini-PC, ist es Zeit, Geräte anzuhängen. Entdecke die smarten Steckdosen und Bewegungsmelder auf tink.de und bau Deine erste Automatisierung.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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