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Mittwoch, 28 Januar, 2026
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SmartThings Home Monitor: Kostenlose Alarmanlage einrichten

Mit SmartThings Home Monitor verwandelst Du Deine einzelnen Sensoren kostenlos in ein professionelles Alarmsystem. Ohne Abo, ohne Vertrag. Wir zeigen Dir, wie's geht.

Viele Menschen kaufen ein paar smarte Türsensoren und eine Kamera und denken dann: „Jetzt bin ich abgesichert.“ Aber was passiert wirklich, wenn diese Tür aufgeht? Du bekommst vielleicht eine harmlose Push-Nachricht: „Tür geöffnet“. Bis Du das gelesen hast, ist der Einbrecher längst weg.

Das geht besser. Ein echtes Alarmsystem muss laut werden. SmartThings bietet hierfür eine spezielle, oft übersehene Funktion: SmartThings Home Monitor (STHM). Das ist eine Software-Alarmzentrale, die alle Deine Geräte miteinander verbindet.

  • Sensor erkennt EinbruchSirenen an + Lichter auf Rot + Kameras nehmen auf + Push-Benachrichtigung an die ganze Familie.

Und das Beste? Die Funktion ist kostenlos in der App enthalten. Keine monatlichen Kosten, keine Verträge. So baust Du es auf.

1. Wie aktiviere ich SmartThings Home Monitor? (Die ‚Alltag-Registerkarte)

SmartThings Home Monitor steht nicht standardmäßig auf Deinem Startbildschirm. Es ist ein „Service“.

  1. Öffne die SmartThings-App.
  2. Tippe unten auf die Registerkarte Alltag.
  3. Hier siehst Du Kacheln wie ‚Energy‘, ‚Cooking‘ und… Home Monitor.
  4. Tippe darauf, um die Einrichtung zu starten.

Wichtig: Du musst vorher einige Sicherheitsgeräte (Sensoren, Kameras) zu SmartThings hinzugefügt haben, sonst gibt es nicht viel zu überwachen.

2. Die drei Modi: Wann löst der Alarm aus?

Genau wie professionelle Systeme arbeitet STHM mit drei Status. Es ist wichtig, den Unterschied zu verstehen:

A. Scharfgeschaltet (Abwesend)

  • Wann: Niemand ist zu Hause.
  • Was macht es: Alles ist scharf. Sowohl die Türsensoren als auch die Bewegungssensoren im Wohnzimmer.
  • Ergebnis: Sobald sich etwas bewegt oder geöffnet wird → ALARM.

B. Scharfgeschaltet (Zu Hause)

  • Wann: Du schläfst.
  • Was macht es: Nur die Außenhülle Deines Hauses ist scharf (Tür- und Fenstersensoren). Die Bewegungssensoren im Flur und in der Küche werden ignoriert.
  • Ergebnis: Du kannst nachts zur Toilette gehen, ohne dass die Sirene losgeht, aber wenn jemand ein Fenster aufbricht → ALARM.

C. Entschärft

  • Wann: Tagsüber, wenn alle ein- und ausgehen.
  • Was macht es: Sensoren registrieren weiterhin (für Deine Routinen), aber der Alarm wird niemals ausgelöst.

3. Die Reaktion: Was passiert bei einem Einbruch?

Hier liegt die eigentliche Magie. Im Einstellungsmenü von Home Monitor (Zahnrad-Symbol) legst Du die Aktionen fest.

  • Sirenen: Hast Du eine Aeotec Sirene oder einen smarten Lautsprecher? Lass sie laut werden.
  • Beleuchtung: Das ist besonders effektiv. Du kannst einstellen: „Setze alle Philips Hue Lampen auf 100 % Helligkeit und Farbe ROT“. Das schreckt Einbrecher extrem ab und erregt die Aufmerksamkeit der Nachbarn.
  • Kameras: Lass alle Deine Kameras (Ring, Arlo, SmartThings) sofort mit der Aufnahme beginnen.
  • Benachrichtigungen: Du kannst festlegen, wer eine Benachrichtigung erhält. Nur Du oder auch Dein:e Partner:in?

4. Brand- und Wasserschutz mit SmartThings

Home Monitor hat drei Registerkarten: Sicherheit, Rauch und Lecks. Vergiss die letzten beiden nicht!

  • Rauchmelder: Hast Du smarte Rauchmelder (oder einen Hör-Sensor)? Verknüpfe sie damit. Bei Rauch gehen nicht nur die Pieper los, sondern auch alle Lichter an (damit Du den Ausgang siehst) und die Rollläden fahren hoch.
  • Wasserlecks: Hast Du einen Wassersensor bei der Waschmaschine? Verknüpfe ihn mit Home Monitor. Bei einem Leck erhältst Du eine kritische Meldung und (falls vorhanden) schließt SmartThings direkt den smarten Wasserhahn.

5. Automatisch scharf- und entschärfen (Geofencing)

Der größte Nachteil einer Alarmanlage: Man vergisst, sie zu aktivieren. Mit SmartThings löst Du das mit einer Routine.

  1. Gehe zu Routinen+ Hinzufügen.
  2. Wenn: Alle verlassen das Haus (Standort aller Smartphones ist ‚Abwesend‘).
  3. Dann: Ändere Sicherheitsmodus auf Scharfgeschaltet (Abwesend).

Und umgekehrt: Wenn jemand nach Hause kommt → Dann Sicherheit Entschärfen. So hast Du ein Alarmsystem, das Du nie wieder vergessen kannst.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Was kostet SmartThings Home Monitor pro Monat?

Gar nichts. SmartThings Home Monitor ist eine kostenlose Funktion der App. Du zahlst nur einmalig für die Sensoren und Sirenen, die Du kaufst. Es gibt keine Leitstelle, die die Polizei ruft – Du bist die Leitstelle.

2. Was passiert, wenn mein Internet ausfällt?

Das ist die Schwachstelle von Cloud-basierten Systemen. Wenn Dein Internet ausfällt, erhältst Du keine Benachrichtigung auf Dein Smartphone.

  • Die Lösung: Wenn Du einen SmartThings Hub hast, funktionieren einige lokale Automatisierungen (wie: Sensor → Sirene) oft noch, sofern sie lokal laufen. Zur Sicherheit ist aber eine stabile Internetverbindung (und eventuell ein 4G-Backup für Deinen Router) empfehlenswert.

3. Welche Sensoren funktionieren mit SmartThings Home Monitor?

Praktisch alles, was mit SmartThings kompatibel ist.

Baue mit SmartThings Home Monitor Dein eigenes Fort

Mit SmartThings Home Monitor brauchst Du keinen teuren Vertrag für ein sicheres Gefühl. Du beginnst einfach mit ein paar Türsensoren und erweiterst das System langsam. Fehlen Dir noch die Augen und Ohren Deines Systems? Schau Dir die Bewegungssensoren, Wassersensoren und Sirenen bei tink an und schlafe ab heute ruhiger.

Marc
Marc
Marc ist seit 2019 bei tink und hat seitdem schon diverse Testberichte geschrieben. Sein Smart Home besteht überwiegend aus Produkten von Google, tado° und Philips Hue. Aber auch die Sonos-Lautsprecher haben es ihm angetan. Dank Matter erweitert er sein Ökosystem jetzt auch um eve, Aqara & Co.

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