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Donnerstag, 5 November, 2026
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SmartThings in Home Assistant: Das musst Du vor dem 15. Dezember prüfen

Samsung stellt die SmartThings-API seit dem 4. November hinter einen Bezahlplan und kann unbezahlten Zugriff ab dem 15. Dezember einschränken. So prüfst Du, ob Dein Home-Assistant-Setup betroffen ist und welche lokalen Wege es gibt.

Dein Home Assistant-Dashboard schaltet die Lampe im Flur, und es fühlt sich an, als liefe alles bei Dir zu Hause. Bei SmartThings-Geräten stimmt das nur halb: Der Befehl reist erst zu Samsung und von dort zur Lampe. Seit dem 4. November kann dieser Umweg Geld kosten, ab dem 15. Dezember darf Samsung ihn sperren. Ob Dein Setup betroffen ist, klärst Du an einem Nachmittag.

Zwei Stichtage: 4. November und 15. Dezember

Seit dem 4. November: nichts Neues mehr anlegen

Bis einschließlich 3. November war die SmartThings-API für alle kostenlos. Seit dem 4. November gelten bezahlte Pläne. Ohne Plan kannst Du keine neuen API-Apps mehr anlegen und bestehende nicht mehr bearbeiten. Was schon läuft, funktioniert vorerst weiter. Du befindest Dich also in einer Zwischenphase: Nichts bricht weg, aber Nachbessern geht nicht mehr.

Ab dem 15. Dezember: Zugang kann enden

Ab diesem Datum darf Samsung unbezahlte Zugriffe einschränken, pausieren oder beenden. Aktive API-Schlüssel werden dann deaktiviert, automatische Aufrufe abgewiesen. Das kann auch Dich treffen, wenn Du eine Kopplung nutzt, die jemand anderes gebaut hat.

Wen es trifft: Der Weg Deiner Befehle entscheidet

Die offizielle SmartThings-Integration von Home Assistant ist laut Dokumentation eine Cloud-Push-Anbindung. Das Dashboard läuft zwar bei Dir zu Hause, jeder Befehl geht aber über die Server von Samsung. Stell Dir Home Assistant als Hausverwaltung vor Ort vor und die SmartThings-Cloud als Pförtner am Tor: Solange er alle durchwinkt, merkst Du nichts. Verlangt er Eintritt, hilft Dir auch die beste Hausverwaltung nicht.

Du nutzt nur die SmartThings-App

Dann ändert sich nichts. Die App, Routinen, Automationen und Szenen in der App bleiben kostenlos, ebenso lokale Edge-Treiber auf Deinem Hub und die Zertifizierung für Works with SmartThings und Matter. Einen lokalen Treiber im Einsatz zeigt der Artikel zum Roomba-Treiber für SmartThings, und einen Überblick über das System findest Du auf der Seite zu Samsung SmartThings.

Home Assistant spricht über die Integration mit SmartThings

Hier liegt das Risiko. Die Dokumentation von Home Assistant warnt selbst, dass der Zugriff auf die SmartThings-API kostenpflichtig wird. Läuft Dein Dashboard über diese Cloud-Kopplung, solltest Du davon ausgehen, dass es Dich betrifft, bis Du etwas anderes siehst.

Eigene Dashboards, Skripte und externe Plattformen

Alles, was per OAuth bei der Cloud-API anklopft, fällt darunter: selbst gebaute Dashboards, externe Automationsplattformen, Skripte und Geschäftspartner wie Vermietungsplattformen. Nutzt Du eine Kopplung, die jemand anderes pflegt, kann sie auch für Dich verstummen.

Lokale Wege: Was bei welchem Gerät hilft

Die gute Nachricht: Für die meisten Geräte gibt es einen Ausweg. Welcher, hängt davon ab, wie sie mit Deinem Zuhause sprechen.

Gerät bei SmartThingsLokaler Weg in Home AssistantAufwand und Kosten
Matter-GerätZusätzlich direkt zu Home Assistant hinzufügenWenig, manche Funktionen können eingeschränkter sein
Zigbee-GerätAuf einen Zigbee-Funkadapter für Home Assistant umziehenNeu koppeln und Automationen anpassen
Z-Wave-GerätAuf einen Z-Wave-Funkadapter für Home Assistant umziehenNeu koppeln und Automationen anpassen
Gerät, das oft nur über die SmartThings-Cloud läuftKein lokaler WegEin Bezahlplan oder Bedienung über die SmartThings-App

Bei Matter musst Du nichts aus SmartThings entfernen. Das Gerät arbeitet mit mehreren Controllern gleichzeitig, Du fügst es also zusätzlich zu Home Assistant hinzu und sprichst es ab dann lokal an. Am leichtesten gelingt das als Testlauf mit einer Steckdose, etwa der tink Basics Smart Plug mit Matter. Mehr Auswahl findest Du bei den smarten Steckdosen.

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Zigbee und Z-Wave bedeuten mehr Arbeit. Du koppelst jedes Gerät neu an einen Funkadapter von Home Assistant und passt danach Deine Automationen an. Die Dokumentation nennt diesen Weg selbst als Alternative zum Bezahlplan. Wie Zigbee funktioniert, steht auf der Protokollseite, und einen eigenen Server richtest Du mit dem Home Assistant Green ein.

Umstieg in fünf Schritten

  1. Öffne die SmartThings-Integration in Home Assistant und notiere, welche Geräte daran hängen.
  2. Trage bei jedem Gerät das Protokoll ein: Matter, Zigbee, Z-Wave oder nur Cloud.
  3. Ziehe zuerst einen Raum um, zum Beispiel die Garage, und prüfe, ob alle Funktionen stimmen.
  4. Erledige den Rest in einer ruhigen Woche und gehe danach Deine Automationen durch.
  5. Entscheide rechtzeitig vor dem 15. Dezember, was mit Geräten passiert, die nur über die Cloud funktionieren.

Denk auch an lose Werkzeuge, die denselben Zugang nutzen. Ein altes Skript oder ein Dashboard eines externen Anbieters fällt womöglich unter dieselben Regeln, und nach dem 4. November lässt es sich ohne Plan nicht mehr anpassen.

Das hat Samsung noch nicht beantwortet

Der Developer Plan für private Entwickler kostet einen festen Monatsbetrag pro Konto und enthält bis zu 100.000 Cloud-Aufrufe pro Monat sowie höchstens zehn aktive App-Installationen. Für Unternehmen kommt ein Business Plan, der mit der Nutzung wächst. Zum Start gilt der Developer Plan nur in einigen Ländern. Welche das sind, ist noch offen, während die Stichtage überall gelten. Einen bestätigten Tarif für Deutschland gibt es bisher nicht. Die Dokumentation von Home Assistant nennt einen Dollarbetrag, aber noch mit Oktober als Startdatum, sieh ihn deshalb nicht als endgültigen Preis. Zu persönlichen Zugriffstoken sagt Samsung nur, sie seien für kurze Tests und leichte Skripte gedacht, eine Regelung folge später.

Matter-Sensoren, die lokal ihren Dienst tun

Wer den Pförtner umgehen will, beginnt bei Geräten mit Matter. Sensoren von Eve laufen lokal: Die Eve Door & Window meldet offene Türen und Fenster, die Eve Motion Bewegung im Raum, und das Eve Thermo regelt die Heizung. So baust Du Routinen, die nicht von einem Tarif abhängen, den es noch gar nicht gibt.

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Willst Du Dein Home Assistant-Setup lokal und zukunftssicher machen? Dann stöbere in den smarten Steckdosen und den Matter-Sensoren von Eve auf tink.de und automatisiere Deine Routinen ohne Umweg über die Cloud.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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