Es klingt wie Science-Fiction, aber auf der Messefläche in Las Vegas fährt (oder läuft?) er wirklich herum: der Roborock Saros Rover. Während andere Marken mit Liften oder separaten Modulen experimentieren, um Roboter die Treppe hochzubekommen, wählt Roborock eine radikale Lösung: eine Rad-Bein-Architektur.
Dies ist kein Studienmodell, das nie das Tageslicht sehen wird; Roborock bestätigt, dass dies ein Produkt in Entwicklung ist, das tatsächlich auf den Markt kommen soll.
Wie funktioniert das?
Der Roboter steht auf ‚Stelzen‘ mit Rädern daran. Jedes Bein kann sich unabhängig bewegen, beugen und strecken.
- Klettern: Er hebt seine Beine an, um die erste Stufe zu erreichen, und arbeitet sich so methodisch nach oben.
- Reinigen: Das Besondere ist, dass er nicht nur nach oben klettert, sondern jede Stufe direkt reinigt, während er unterwegs ist. Du musst also hinterher nicht noch mit einem Handstaubsauger ran.
- Flexibel: Laut Roborock kommt er mit geraden Treppen zurecht, aber auch mit schwierigen Wendeltreppen und Stufen mit Teppichboden.
Mehr als nur Treppenlaufen
Die Beine sind nicht nur für Treppen da. Sie machen den Roboter extrem wendig in Häusern mit vielen Hindernissen oder Höhenunterschieden (wie eine Wohngrube).
- Menschliche Bewegung: Der Roboter kann menschliche Mobilität imitieren. Er kann kleine Sprünge machen, abrupt stoppen und schnell drehen.
- Tennisbälle: In einer Demo auf der Messe wurde der Roboter mit Tennisbällen beworfen, denen er geschickt auswich, indem er sich wegduckte und drehte.
- Balance: Selbst auf unebenem Gelände sorgt das Fahrwerk dafür, dass die Haupteinheit des Staubsaugers perfekt gerade bleibt.
tink-Tipp: Hast Du jetzt schon Probleme mit hohen Schwellen im Haus, an denen Dein Roboter stecken bleibt? Bis dieser Rover erhältlich ist, sind Schwellenhilfen (kleine Gummi-Auffahrrampen) die beste und günstigste Lösung, um Deinem aktuellen Roboter mehr Freiheit zu geben.
Wann erhältlich?
Das Modell auf der CES ist ein funktionierender Prototyp. Die Ingenieure arbeiten noch intensiv an der Verfeinerung der Routinen und Software. Ein genaues Veröffentlichungsdatum oder ein Preis wurden noch nicht bekannt gegeben, aber das Konzept zeigt, dass die „No-Go-Zone“ bei der Treppe bald der Vergangenheit angehören wird.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist das der einzige kletternde Roboter? Nein, Konkurrenten wie Dreame und eufy arbeiten ebenfalls an Kletterlösungen. Der große Unterschied ist jedoch, dass diese oft eine separate Station oder ein Modul benötigen, um den Roboter zu heben, während der Roborock Saros Rover es völlig selbstständig mit seinen eigenen Beinen macht.
Passt er überhaupt unter meine Couch? Der Saros Rover ist durch seine Beine und Mechanik etwas größer und höher als ein traditioneller flacher Roboterstaubsauger. Ob er unter niedrige Möbel passt, müssen wir abwarten, bis die endgültigen Spezifikationen vorliegen.
Kann er auch wischen? Obwohl der Fokus in den Präsentationen auf Mobilität und Klettern liegt, ist es ein vollwertiger Reinigungsroboter. Angesichts der aktuellen Standards von Roborock (wie beim neuen Saros 20 und Curv 2 Flow, die ebenfalls gezeigt wurden), dürfen wir annehmen, dass er saugen und wischen kann.
Lieber heute schon mit dem Saubermachen fertig?
Der Roborock Saros Rover ist ein faszinierender Blick in die Zukunft. Aber hast Du eine ebenerdige Wohnung oder wohnst Du in einem Haus ohne allzu viele Hindernisse? Dann brauchst Du keinen Roboter mit Beinen, um Deinen Boden perfekt sauber zu bekommen.
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