Die größte Ankündigung von Reolink ist nicht einmal eine Kamera, sondern ein kleines Kästchen: die Reolink AI Box. Mit dieser neuen Hardware markiert das Unternehmen einen Strategiewechsel und verabschiedet sich von der Cloud-Abhängigkeit. Die AI Box, angetrieben von einem Qualcomm Dragonwing Q8 Chip, verarbeitet alle Aufnahmen lokal in Deinem eigenen Netzwerk. Das sorgt für weniger Verzögerung, geringere Bandbreitennutzung und – besonders wichtig – Deine Aufnahmen verlassen Dein Zuhause nicht zur Analyse.
Mach Deine alten Kameras smart
Das Cleverste an dieser Box? Sie funktioniert als zentrale Hub, die Deinen bestehenden Reolink-Kameras (und NVRs) einen ordentlichen IQ-Boost verpasst. Selbst ältere Modelle ohne integrierte KI können, einmal verbunden, die neuesten Erkennungsalgorithmen nutzen. Hinweis: Nur 4G-Kameras sind von diesem Upgrade ausgeschlossen.
Unter dem Namen ReoNeura führt die Box Funktionen ein wie:
- Prompt-basierte Benachrichtigungen: Stelle spezifische Regeln per Text ein, wie „Benachrichtigung, wenn jemand ohne Helm die Baustelle betritt“ oder „Auto parkt in der Einfahrt“.
- Intelligente Suche: Durchsuche Deine Aufnahmen mit natürlicher Sprache, zum Beispiel: „Zeig mir den Mann in der roten Jacke“ oder „Weißer SUV“.
- Smart Summary: Erhalte eine automatische Textzusammenfassung von Ereignissen, nach Priorität sortiert, sodass Du nicht stundenlang Videos zurückschauen musst.
OMVI-Serie: Drei Augen sehen mehr als eines
Neben dem Gehirn erneuert Reolink auch die Augen. Die neue OMVI-Serie führt ein System mit sage und schreibe drei Linsen in einem Gehäuse ein. Das Topmodell, die X16 PoE, erreicht eine schwindelerregende Auflösung von 24 Megapixeln.
Das System arbeitet zweistufig:
- Panorama-Einheit (Oben): Zwei Linsen mit zusammen 16MP sorgen für eine nahtlose 180-Grad-Breitbildübersicht.
- PTZ-Einheit (Unten): Eine drehbare Linse mit 8MP und 16-fachem optischem Zoom, die sich 360 Grad drehen kann.
Zusammenarbeit: Die Software kombiniert diese Aufnahmen intelligent. Erkennt die Panorama-Linse Bewegung? Dann übernimmt die PTZ-Linse sofort: Sie zoomt heran und verfolgt das Objekt automatisch, selbst wenn es aus dem Sichtfeld der breiten Linse verschwindet. In der App siehst Du beide Bilder gleichzeitig. Mit der „Pinpoint“-Funktion kannst Du auf einen Punkt im breiten Bild tippen, woraufhin die PTZ-Linse dort direkt hineinzoomt.
Licht in der Dunkelheit
Schließlich erhält die beliebte Floodlight-Serie ein Update. Das neueste Modell, die Solar Floodlight Cam, hat ein integriertes Solarpanel. Dadurch kannst Du jetzt auch leistungsstarke Scheinwerfer-Überwachung an Orten installieren, wo kein Stromkabel liegt – weit entfernt vom Haus. Mit nur einer Stunde Sonnenlicht funktioniert sie den ganzen Tag durch.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wann sind diese Produkte erhältlich? Du musst Dich noch ein wenig gedulden.
- Die OMVI-Kameras erscheinen voraussichtlich im Sommer 2026.
- Die Reolink AI Box folgt im zweiten Halbjahr 2026.
Funktioniert die AI Box mit all meinen Reolink-Kameras? Sie funktioniert mit den meisten bestehenden Reolink-Kameras, Home Hubs und NVRs über eine einfache Plug-and-Play-Installation. Die einzige Ausnahme sind Kameras, die über 4G arbeiten.
Brauche ich ein Abo für die KI-Funktionen? Nein, das ist das Schöne an Reolink. Die AI Box verarbeitet alles lokal auf dem Gerät selbst. Du bist also nicht an monatliche Cloud-Kosten für intelligente Erkennung oder Videoanalyse gebunden.
Schon jetzt Dein Zuhause absichern?
Reolink zeigt mit diesen Ankündigungen, dass sie in Sachen Innovation ganz vorne mitspielen. Aber auch ihr aktuelles Sortiment mit 4K-Kameras und intelligenter Personenerkennung steht wie ein Fels in der Brandung. Willst Du nicht bis zum Sommer warten? Dann schau Dir die aktuellen Reolink-Deals an und sichere Dein Zuhause noch heute ab.
Entdecke alle Reolink-Kameras bei tink.





