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Tesla Roadster 2028: Was die Raketen-Version wirklich kann

Kaltgasdüsen von SpaceX, ein Saugsystem für maximalen Abtrieb und Reservierungen ab 5.000 Euro: Das kann Teslas neuer Roadster, und das fehlt noch bis 2028.

Neun Jahre nach der ersten Enthüllung hat Tesla den überarbeiteten Roadster der zweiten Generation gezeigt, und diesmal sah die Vorführung eher nach Raumfahrt als nach Autohaus aus. Der Prototyp sprang bei einem Event in Texas über geparkte Tesla-Modelle, fuhr eine Rampe kopfüber hinauf und landete wieder sauber auf den Rädern. Für den Schub sorgen Kaltgasdüsen, an deren Entwicklung auch SpaceX-Ingenieure beteiligt waren. Die Serienproduktion peilt Elon Musk jetzt für 2028 an, ursprünglich sollte der Roadster schon 2020 kommen.

Tesla Roadster: Düsen und Unterdruck hinter den Stunts

Kaltgasdüsen arbeiten ohne Verbrennung: Komprimierte Luft strömt kontrolliert aus und erzeugt Schub. Berichten zufolge stecken im Vorführwagen zehn Düsen und rund 600 Liter Druckluft. Mit dem Düsenpaket peilt Tesla einen Sprint auf Tempo 100 an, der weniger als eine Sekunde dauert. Bei der Demo wurden rund 0,81 Sekunden bis Tempo 60 mph (96,6 km/h) genannt. Die Basisversion ohne Düsen braucht laut Tesla 1,9 Sekunden, und als Spitze nennt Tesla je nach Variante 370 bis 402 km/h und mehr.

Das Saugsystem: Staubsauger-Prinzip für die Straße

Das Multimodus-Lüftersystem saugt Luft unter dem Fahrzeug ab. Dort sinkt der Druck, und der Wagen wird auf die Fahrbahn gepresst, ähnlich wie ein Staubsauger, der sich am Boden festsaugt. Das Prinzip kennt der Rennsport seit den 1970ern, etwa vom Brabham BT46B, der 1978 mit Ventilator-Technik an den Start ging. Tesla behauptet nun, der Unterdruck reiche theoretisch aus, um den Roadster im Stand kopfüber an einer Decke zu halten. Für den Alltag ist das nicht gedacht, es geht um maximalen Abtrieb in Kurven. Wer Unterdruck lieber im Wohnzimmer nutzt: Ein Saugroboter arbeitet nach demselben Grundprinzip, hält dabei aber nur Krümel fest und keinen Sportwagen. Eine Auswahl:

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Tesla Roadster: Drei Varianten und ein Haken beim Preis

Den Roadster gibt es in drei Varianten. Die Performance-Version ist der klassische Zweisitzer mit Straßenzulassung und bringt aktive Aerodynamik und das Saugsystem mit. Die Thrust-Ausgabe erscheint limitiert, bleibt ein Zweisitzer und ergänzt Düsen am Heck. Beim Rocket sitzt man allein im Wagen, die Düsen verteilen sich rund um das Fahrzeug, und kaufen kann man ihn nur nach persönlicher Einladung. Eine Zulassung für öffentliche Straßen hat er nicht.

VarianteSitzeKaltgasdüsenVerfügbarkeit
Performance2keineReservierung, mit Straßenzulassung
Thrust2im Hecklimitierte Auflage
Rocket1rund um das Fahrzeugnur auf Einladung, keine Straßenzulassung

Reservieren lässt sich schon jetzt, auch über die deutsche Tesla-Website. Die Anzahlung liegt bei 5.000 Euro. Danach wird der Rest der Reservierungssumme fällig, 45.000 Euro beim Performance und 245.000 Euro beim Thrust. Die Fristen dafür unterscheiden sich je nach Bericht zwischen zehn und 45 Tagen, und nach Angaben auf der Tesla-Seite ist nur die erste Anzahlung vollständig erstattungsfähig. Einen Endpreis hat Tesla bisher nicht genannt. Bei der Reichweite sind jetzt rund 483 Kilometer (300 Meilen) im Gespräch, früher war mit dem großen 200-kWh-Akku noch von bis zu 998 Kilometern die Rede.

Tesla Roadster 2028: Ob der Termin hält, bleibt offen

Der Roadster wurde 2017 enthüllt und danach mehrfach verschoben. Ein Termin im April 2026 verstrich, und eine Vorführung Anfang Oktober fiel wegen des Wetters aus. Wie viele Thrust-Modelle gebaut werden, ist unklar, und die Rocket-Variante gibt es womöglich nicht in jeder Region. Musk soll laut Berichten gesagt haben, der Roadster werde das letzte von Menschen gefahrene Tesla sein. Ich lese die Show deshalb als das, was sie ist: eine beeindruckende Demo, aber noch keine Auslieferung. Dass Tesla gern mit Produkten abseits der Straße überrascht, zeigt auch das erste Tesla-Laufrad.

Bis dahin: Dein E-Auto zu Hause laden

Ein Roadster steht frühestens 2028 vor der Tür, ein normales Elektroauto vielleicht schon heute. Zur Ladeleistung des Roadster habe ich in den bisherigen Berichten keine Angaben gefunden, aber für jedes E-Auto gilt dasselbe: Zu Hause lädt es am günstigsten, wenn die Wallbox weiß, wann der Strom billig ist. Mit einem dynamischen Stromtarif und Routinen im Smart Home startet die Ladung in der Preissenke, und mit eigener Solaranlage fließt der Überschuss direkt ins Auto. Wie ein Heimspeicher und eine Wallbox nach dem Strompreis zusammenspielen, steht in unserem Artikel zu Homey und AlphaESS. Warum sich intelligentes Laden gerade jetzt lohnt, erklärt der Beitrag zum intelligenten Laden beim Elektroauto. Wallboxen gibt es zum Beispiel von go-e, Heidelberg und Anker SOLIX:

Heidelberg Wallbox Connect.Solar 11kW Typ 2 Ladekabel 5m - Schwarz
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Anker SOLIX Wallbox V1 - Ladegerät für E-Autos als Steckdosen-Version - 22kW - Schwarz
Unverb. Preisempf.: € 599,00 Du sparst: € 9,05 (-2%)  Preis: € 589,95 ZUM PRODUKT

Wer sein Zuhause für das nächste Elektroauto fit machen will, startet mit der passenden Wallbox. Im Überblick der Wallboxen findest Du Modelle für Solar-Überschussladen und smarte Steuerung.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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