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Shelly-Gründer Beruhigt Die Community: Das Sagt Er Genau

Shelly-Gründer Dimitar Dimitrov hat sich persönlich zur Unruhe rund um die Schneider-Übernahme geäußert. Seine Botschaft ist klar und beruhigend. Nur eines kann er nicht versprechen: dass es auch so im Vertrag steht.

Wir haben bereits über die bestätigte Übernahme von Shelly durch Schneider Electric berichtet. Seitdem ist die Unruhe in der Community nicht abgeklungen. Das überrascht nicht: In den vergangenen Jahren wurde zu oft eine beliebte, kleine Marke von einem großen Player aufgekauft, woraufhin Dokumentation verschwand, ein Account plötzlich verpflichtend wurde oder der Support einfach einschlief. Shelly-Gründer Dimitar Dimitrov hat daher selbst das Wort ergriffen und sich mit einer persönlichen Botschaft direkt an die Community gewandt – eine Shelly Dimitrov Stellungnahme, auf die viele Nutzer gewartet hatten.

Was Dimitrov genau verspricht

Die Botschaft ist klar. Lokale Kontrolle, offene APIs, MQTT, Webhooks und die direkte Anbindung an Home Assistant und openHAB bleiben bestehen, ganz ohne Cloud-Pflicht. Die Geräte funktionieren weiterhin im eigenen Netzwerk, ohne dass dafür ein Account nötig ist.

Auch organisatorisch ändert sich laut Dimitrov nichts. Shelly bleibt ein eigenständiges Unternehmen mit eigener Marke und eigener Hardware. Website, Dokumentation, Firmware-Entwicklung und der Support in den bekannten Community-Gruppen bleiben bei Shelly – nicht bei einem externen Portal.

Interessant ist seine Erklärung dafür, warum sich Schneider ausgerechnet für Shelly interessiert: nicht trotz der aktiven Community, des offenen Ansatzes und des hohen Entwicklungstempos, sondern genau deswegen. Diese Eigenschaften einzuschränken, ergäbe für keine Partei Sinn, so Dimitrov – schon gar nicht für einen Partner, der genau diese Dinge ausdrücklich schätzt. Die Zusammenarbeit soll vor allem das Tempo neuer Produkte erhöhen und Shelly weltweit bei professionellen Installateuren besser positionieren.

Shelly Dimitrov Stellungnahme: Versprechen versus Vertrag

Hier wird es interessant. Dimitrov räumt selbst ein, dass die Aussage „es ändert sich nichts“ in der Tech-Welt einen schlechten Ruf hat, und bittet darum, das Team an seinen Taten zu messen: an künftigen Firmware-Releases und neuen Geräten.

Das ist eine ehrliche und kluge Anmerkung, denn es gibt einen wichtigen Unterschied. Die offizielle, rechtlich bindende Mitteilung von Shelly und Schneider an die Investoren verspricht, dass der Hauptsitz in Bulgarien, die Organisation und die bestehenden Mitarbeiter (inklusive R&D, Vertrieb und Management) mindestens drei Jahre lang bestehen bleiben. Dimitrov bleibt als Co-CEO an Bord, zusammen mit einem neuen Namen: Wolfgang Kirsch.

Was diese offizielle Mitteilung nicht sagt, betrifft die Produkte selbst. Lokale Kontrolle, die offene API, MQTT, die Shelly Cloud, die App oder künftige Matter-Pläne: Dazu enthält die formelle Übernahmedokumentation keine einzige konkrete Zusage. Dimitrovs persönliche Botschaft füllt genau diese Lücke, bleibt dadurch aber auch genau das: ein persönliches Versprechen, keine vertragliche Garantie.

Eine kleine Anmerkung: Schneider hat bereits ein eigenes Ökosystem

Was in der beruhigenden Botschaft nicht erwähnt wird: Schneider Electric verfügt mit Wiser bereits über ein eigenes, lokal funktionierendes Smart-Home-System. Ob Shelly künftig neben Wiser als eigenständige, offene Alternative bestehen bleibt oder doch stärker mit diesem Ökosystem verflochten wird, ist eine Frage, die heute niemand beantworten kann.

Unser Standpunkt zur Shelly Dimitrov Stellungnahme

Wir haben es bereits beim vorherigen Artikel zu dieser Übernahme geschrieben und wiederholen es hier: hoffnungsvoll, aber nicht naiv. Dimitrovs Botschaft ist genau das, was die Community hören wollte, und die Begründung, die er liefert – Schneider will Shelly gerade wegen seiner Offenheit –, ist für sich genommen schlüssig. Doch eine persönliche Botschaft ist keine Garantie auf Papier. Wie Dimitrov selbst sagt: Der eigentliche Test liegt in den Firmware-Releases, die noch kommen müssen, nicht in dieser Mitteilung.

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Joshua
Joshua
Joshua verstärkt das tink-Team seit Juli 2025. Er verbindet jahrelange Schreiberfahrung mit einer großen Leidenschaft für technologische Innovationen. Privat nutzt er begeistert Govee für stimmungsvolle Beleuchtung, und auch die smarten Lautsprecher von JBL haben einen festen Platz bei ihm. Er ist immer auf der Suche nach dem nächsten Upgrade für sein Smart Home und experimentiert derzeit ausgiebig mit Philips Hue und Soundcore.

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