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iOS 27 ist da: Alle neuen Funktionen im Überblick

Nach monatelangen Betas ist die finale Version von iOS 27 und iPadOS 27 heute erschienen. Ein kompletter Überblick über die Neuerungen, mit besonderem Fokus darauf, was sich für Dein Apple Home ändert.

Die Wartezeit ist vorbei: iOS 27 und iPadOS 27 stehen ab heute zur Installation bereit – final und nicht mehr als Beta. Im Mittelpunkt des Updates steht auf den ersten Blick Siri, die deutlich gesprächiger wird, eine eigene App bekommt und künftig weiß, was auf Deinem Bildschirm zu sehen ist, um dort Aktionen auszuführen. Wir haben bereits ausführlich über die neue Siri berichtet, unter anderem über die unschöne Nachricht, dass Europa die neueste Version vorerst verpasst, sowie über Siris eigene Chatbot-App mit einem versteckten ChatGPT-Button. Was in den meisten Release-Übersichten untergeht, ist das, was sich bei Apple Home ändert – und das ist für Smart-Home-Nutzer mindestens genauso große Neuigkeit.

Keine „Bewegung erkannt“ mehr

HomeKit Secure Video gibt es schon seit 2019, und hat sich seitdem kaum verändert. Deine Kamera nahm etwas auf, und die Meldung sagte schlicht, dass es eine Bewegung gab. Danach musstest Du selbst durch die Zeitleiste scrollen, um zu sehen, was genau passiert ist.

Das ändert sich jetzt

iOS 27 lässt die Kameras diese Arbeit übernehmen. Vergleiche es mit dem Unterschied zwischen einem Pförtner, der nur „Da war Bewegung“ ruft, und einem Pförtner, der erzählt, was er gesehen hat: Jemand ging zur Haustür, stellte ein Paket ab und ging wieder. Diese Beschreibung steht auch in der Zeitleiste Deiner Aufnahmen, sodass Du nach Ereignissen suchen kannst, statt jeden Clip einzeln anzusehen.

Noch cleverer: Das System verknüpft Kameras miteinander. Bewegt sich jemand vom Wohnzimmer in den Flur, fügt Apple Home die Bilder beider Kameras zu einer durchgehenden Übersicht zusammen, statt zu zwei einzelnen Ausschnitten, die Du selbst zusammensetzen musst.

Das brauchst Du dafür

Die KI-Funktionen stellen schon einige Anforderungen an Dein Setup. Für die Verarbeitung selbst brauchst Du ein iPhone, das Apple Intelligence unterstützt, also ein iPhone 15 Pro oder neuer. Ein Großteil der Rechenarbeit läuft über Deinen Hub statt über Dein Handy, daher brauchst Du zusätzlich ein Apple TV mit tvOS 27 oder einen HomePod mit HomePod Software 27. Außerdem bleibt ein iCloud+-Abonnement für HomeKit Secure Video selbst weiterhin Pflicht, wie schon immer.

4K-Aufnahmen sind hier übrigens die Ausnahme: Diese Funktion braucht kein Apple Intelligence und funktioniert deshalb auch mit älterer, passender Hardware.

Nicht jede Kamera, nicht jedes Detail

Ein paar Dinge, die Du realistisch einschätzen solltest. Nicht jede HomeKit Secure Video-Kamera unterstützt automatisch alle neuen Funktionen – prüfe also die Spezifikationen Deiner eigenen Kamera, bevor Du Dich darauf verlässt. Und eine KI-Beschreibung ist kein wörtliches Transkript: Das System kann ein Detail übersehen oder etwas falsch interpretieren. Geht es um etwas Wichtiges, schau Dir einfach die Originalaufnahme zusätzlich an.

Der Rest von iOS 27 im Überblick

Siri und Apple Intelligence

Siri redet künftig in fast jeder App mit: „Mit Siri schreiben“ schlägt Dir Formulierungen vor, egal wo Du auf Deinem iPhone tippst. In Mail und Nachrichten passt Siri den Schreibstil basierend auf Deinen bisherigen Gesprächen mit einem Kontakt an. In der Kamera-App gibt es einen neuen Siri-Modus mit Visual Intelligence, mit dem Du zum Beispiel eine Rechnung aufteilen oder Nährwerte abfragen kannst. Diese Funktionen setzen mindestens ein iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max oder iPhone 16 und neuer voraus. Für die umfangreichsten Sprachoptionen und eine präzisere, lokal verarbeitete Diktierfunktion nennt Apple explizit das iPhone Air sowie iPhone 17 Pro und später.

Fotos und Safari

Fotos bekommt Spatial Reframing, mit dem Du den Bildausschnitt nachträglich virtuell verschieben kannst, sowie ein Extend-Tool, das ein Foto über seine eigenen Ränder hinaus erweitert. Clean Up entfernt jetzt auch größere Objekte überzeugender. Safari sortiert Tabs automatisch nach Thema, behält Webseiten im Blick auf Änderungen wie Preis oder Verfügbarkeit, und lässt Dich per einfachem Textbefehl kleine Erweiterungen dafür bauen, wie eine Website aussieht.

System, Leistung und Jugendschutz

Liquid Glass bekommt einen Schieberegler für mehr Transparenz oder mehr Farbe. Apps starten schneller, AirDrop läuft flüssiger, und Spotlight, Fotos und Mail liefern bessere Suchergebnisse. Connectivity Assist soll den Wechsel zwischen WLAN und Mobilfunk geschmeidiger machen. Beim Jugendschutz erweitert Apple die Einstellmöglichkeiten für Kinderkonten, Website-Freigaben, Kommunikationsschutz und Bildschirmzeit weiter, mit Kontrolle nach Uhrzeit und App-Kategorie.

Willst Du wissen, ob Dein Gerät die neuen Siri- und Apple-Intelligence-Funktionen unterstützt? Das haben wir bereits in unserer Kompatibilitätsübersicht zusammengefasst.

Was Du heute schon tun kannst

Willst Du selbst erleben, was die neuen HomeKit Secure Video-Funktionen bringen, dann sind die Eve Cam und der Aqara Camera Hub G5 Pro beide HomeKit Secure Video-zertifiziert und damit bereit für dieses Update.

Das komplette Sortiment an HomeKit-Kameras findest Du auf tink.de.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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