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Homematic IP Kamera: Die neue Kamerafamilie im Überblick

Sechs neue Kameras, eine App, kein Abo: Homematic IP baut sein Ökosystem gezielt um Sicherheit aus. Wir zeigen Dir, welches Modell zu Deinem Zuhause passt und was die Kameras wirklich können.

Mit sechs neuen Kameramodellen erweitert Homematic IP sein Smart-Home-System um ein komplettes Sicherheitspaket für drinnen, draußen und die Haustür. Die neuen Geräte lassen sich vollständig über die kostenlose Homematic-IP-App verwalten und fügen sich nahtlos in ein bestehendes System ein: Alarme, Livebilder und Statusinformationen laufen in einer zentralen Übersicht zusammen. Wir stellen Dir die Modelle, ihre Ausstattung und die Preise vor und zeigen, welche Homematic IP Kamera zu welchem Einsatzzweck passt.

Sechs Kameras für drei Einsatzbereiche

Die neue Kamerafamilie deckt drei klassische Anwendungsfälle ab: Innenräume, den Außenbereich und die Haustür. Für drinnen gibt es die Innenkamera – basic und die Innenkamera – plus, für draußen stehen die Außenkamera, die Akku-Außenkamera und die Außenlichtkamera zur Wahl. Ergänzt wird das Portfolio durch eine Video-Türklingel für den Eingangsbereich.

Die Unterscheidung zwischen den Modellen liegt vor allem in Stromversorgung und Montageort. Während die Innenkameras klassisch per Kabel betrieben werden, ist die Akku-Außenkamera komplett kabellos und lässt sich flexibel positionieren, etwa am Gartenzaun oder an der Garage. Die Außenlichtkamera kombiniert Videoüberwachung zusätzlich mit einer integrierten Beleuchtung und übernimmt damit gleich zwei Aufgaben auf einmal.

Ausstattung: Das können die neuen Kameras

Alle Modelle setzen auf KI-gestützte Bewegungs-, Personen- und Geräuscherkennung, um Fehlalarme zu reduzieren. Je nach Modell kommen Schwenk- und Neigefunktion sowie automatische Bewegungsverfolgung hinzu, sodass die Kamera einer Person im Bild folgt. Mikrofon und Lautsprecher ermöglichen Zwei-Wege-Audio, Du kannst also direkt mit Besuch an der Tür oder mit Personen im Garten sprechen.

Die Außenmodelle sind nach IP65 zertifiziert und damit witterungsfest gegen Regen und Staub. Die Akku-Außenkamera bringt zusätzlich einen Akkubetrieb mit, der einen kabellosen Einsatz auch abseits von Steckdosen erlaubt. Für Dunkelheit sorgen Nachtsichtfunktion und, bei der Außenlichtkamera, eine zusätzliche Beleuchtung, die sich bei Bewegung automatisch einschaltet.

Speicherung ohne Abo: Lokal oder in der Cloud

Ein Punkt, den viele Interessent:innen bei Überwachungskameras kritisch sehen, sind laufende Abo-Kosten für die Cloud. Bei den neuen Homematic-IP-Kameras entfällt das: Aufnahmen lassen sich wahlweise lokal auf einer microSD-Karte speichern oder verschlüsselt in der Cloud ablegen, ganz ohne zusätzliche Kosten. Die Server dafür stehen in Deutschland, eine Registrierung ist laut Hersteller eQ-3 nicht erforderlich. Damit reiht sich Homematic IP in eine wachsende Zahl an Überwachungskameras ohne Abo ein, die zeigen, dass smarte Sicherheit nicht zwingend ein laufendes Abonnement voraussetzt.

Wer sich grundsätzlich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen einer Kamera am eigenen Haus beschäftigen möchte, findet in unserem Beitrag zu Datenschutz bei der Videoüberwachung die wichtigsten Punkte, etwa zur Ausrichtung der Kamera und zur Kennzeichnungspflicht gegenüber Nachbargrundstücken.

Preise, Farben und Verfügbarkeit im Überblick

Die Homematic IP Kamera-Familie ist ab sofort im Online-Handel, bei ausgewählten Baumärkten und über Homematic-IP-Fachhandwerkspartner erhältlich. Die folgende Tabelle zeigt alle sechs Modelle mit unverbindlicher Preisempfehlung:

ProduktDesignvariantenUVP
Homematic IP Innenkamera – basicWeiß79,95 €
Homematic IP Innenkamera – plusWeiß119,95 €
Homematic IP Akku-AußenkameraWeiß169,95 €
Homematic IP AußenkameraWeiß / Anthrazit169,95 €
Homematic IP AußenlichtkameraWeiß / Anthrazit229,95 €
Homematic IP Video-TürklingelWeiß / Anthrazit199,95 €

Die Modelle für den Außenbereich sowie die Video-Türklingel gibt es zum Marktstart in Weiß, ab Mitte August 2026 zusätzlich in Anthrazit. Per kostenlosem Software-Update sollen außerdem konfigurierbare Alarmbereiche, die gleichzeitige Darstellung mehrerer Livebilder sowie eine zentrale Verwaltung der Alarmbenachrichtigungen folgen.

Unsere Empfehlung: Welche Homematic IP Kamera passt zu Dir?

Für die Überwachung einzelner Innenräume, etwa des Wohnzimmers oder Flurs, reicht in der Regel die Innenkamera basic. Wer zusätzlich Schwenk- und Neigefunktion sowie automatische Bewegungsverfolgung möchte, greift zur Innenkamera plus. Im Außenbereich entscheidet vor allem die Stromversorgung vor Ort: Ist eine Steckdose in der Nähe, bietet sich die klassische Außenkamera an, ohne Kabel eignet sich die Akku-Außenkamera besser. Wer Beleuchtung und Kamera in einem Gerät kombinieren möchte, etwa an Einfahrt oder Terrasse, ist mit der Außenlichtkamera gut beraten. Für den Eingangsbereich rundet die Video-Türklingel das System ab und lässt sich mit den passenden smarten Innenkameras oder smarten Außenkameras zu einem vollständigen Sicherheitssystem kombinieren.

Wer bereits eine Video-Türklingel besitzt oder gezielt nach Alternativen sucht, findet in unserem Video-Türklingel-Test 2026 einen Vergleich weiterer Modelle unterschiedlicher Hersteller.

Fazit

Mit der neuen Kamerafamilie schließt Homematic IP eine Lücke im eigenen Ökosystem: Statt auf Drittanbieter angewiesen zu sein, gibt es jetzt native Kameras für Innenraum, Außenbereich und Haustür aus einer Hand. Besonders die kostenlose Cloud-Speicherung ohne Abo und ohne Registrierung macht das Angebot attraktiv, gerade im Vergleich zu vielen Konkurrenzsystemen. Wer bereits ein Homematic-IP-System besitzt oder sich neu für ein Smart-Home-Ökosystem entscheiden möchte, sollte die neue Homematic IP Kamera-Familie definitiv auf dem Schirm haben.

Marc
Marc
Marc ist seit 2019 bei tink und hat seitdem schon diverse Testberichte geschrieben. Sein Smart Home besteht überwiegend aus Produkten von Google, tado° und Philips Hue. Aber auch die Sonos-Lautsprecher haben es ihm angetan. Dank Matter erweitert er sein Ökosystem jetzt auch um eve, Aqara & Co.

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