Ring Verify: Echte Videos erkennen dank digitaler Signatur
Ring führt mit „Ring Verify“ eine neue Sicherheitsfunktion für alle Kameramodelle ein. Das Feature ermöglicht es Dir, die Echtheit von Ring-Videos zu überprüfen, die jemand mit Dir geteilt hat. Gerade in Zeiten von KI-generierten Deepfakes ist diese Funktion besonders wertvoll.
Die Technik arbeitet mit einem digitalen Sicherheitsmerkmal, das automatisch jedem heruntergeladenen Video hinzugefügt wird. Ring hält sich mit den genauen technischen Details bewusst zurück, um Manipulationen zu erschweren. Das System erkennt jede Art von Veränderung am Video – vom Herausschneiden einzelner Sekunden bis zu Helligkeitsanpassungen. Sobald ein Video bearbeitet wurde, gilt das digitale Siegel als gebrochen.
Die Überprüfung ist denkbar einfach: Du rufst die Website ring.com/pages/verify auf und lädst das zu prüfende Video hoch. Das funktioniert mit allen Ring-Kameras, unabhängig vom Modell. Ring versieht bereits seit Dezember 2025 alle heruntergeladenen Videos automatisch mit diesem Schutz. Wichtig zu wissen: Videos, die vor diesem Zeitpunkt heruntergeladen wurden oder über Sharing-Plattformen geteilt wurden, können nicht verifiziert werden. Am zuverlässigsten funktioniert die Überprüfung bei Videos, die direkt über einen Link aus der Ring-App geteilt wurden.
Apples Siri bekommt Gemini-Power
Dass Apples Sprachassistentin Siri durch Googles Gemini-KI deutlich intelligenter werden soll, darüber hatten wir ja bereits berichtet. Nun werden mehr Details bekannt.
Die neue Siri wird intern unter dem Codenamen „Campos“ entwickelt und soll sich deutlich mehr wie moderne KI-Chatbots verhalten. Apple möchte die verbesserte Assistentin bereits in der zweiten Februarhälfte demonstrieren. Für Nutzer:innen wird das Update voraussichtlich mit iOS 26.4 im März oder Anfang April verfügbar sein, womöglich aber erstmal nur in den USA. Die Beta-Phase soll dann noch im Februar starten.
Langfristig plant Apple die vollständige Integration der Gemini-gestützten Funktionen für iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27. Diese Versionen werden traditionell im Sommer auf der jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt. Die Kooperation könnte Siri endlich den Sprung zur wirklich alltagstauglichen Sprachassistentin ermöglichen.
Komoot macht die Apple Watch unabhängig
Die Navigations-App Komoot hat ihre Apple Watch App grundlegend überarbeitet. Das Besondere: Du kannst das iPhone nun komplett zu Hause lassen. Die App bietet vollständige Offline-Navigation mit Turn-by-Turn-Anweisungen direkt am Handgelenk.
Die hochauflösenden Karten lassen sich zoomen und verschieben, sodass Du Details wie Trails oder Straßennamen problemlos erkennen kannst. Routen können direkt auf der Uhr gesucht und für die Offline-Nutzung gespeichert werden. Die App integriert sich nahtlos in Apple Health und unterstützt die Wassersperre der Apple Watch, damit Regentropfen keine ungewollten Eingaben auslösen.
Die Entwicklung basiert auf über 100 Nutzerinterviews aus dem Vorjahr. Erste Tester berichten von stabiler Wegführung auch an komplexen Kreuzungen. Für 2026 sind weitere Updates geplant, darunter automatische Neuberechnungen beim Verlassen der Route, Echtzeit-Standortfreigabe und schnellere Synchronisation mit der iPhone-App. Die Funktion erfordert allerdings, dass Du die entsprechenden Offline-Regionen bereits freigeschaltet hast.
Vodafone erhöht Upload-Geschwindigkeit im Kabelnetz
Vodafone modernisiert sein Kabelnetz und erhöht die Upload-Geschwindigkeiten um bis zu 50 Prozent. Ab Anfang Februar profitieren rund 24 Millionen Haushalte von Upload-Raten bis zu 75 Megabit pro Sekunde statt bisher 50 Megabit pro Sekunde. Das ist besonders für Homeoffice-Arbeit und Cloud-Backups interessant.
Technisch nutzt Vodafone dafür die DOCSIS 3.1 Low Split-Technologie, die Frequenzen für die Datenübertragung neu verteilt. Voraussetzung ist ein DOCSIS 3.1-fähiger Router. Um zu verhindern, dass der Download unter den höheren Uploads leidet, hat Vodafone das Netz mit zusätzlichen Segmenten und Glasfaser verstärkt – allein 2025 gab es an 2.500 Orten Modernisierungsarbeiten.
Ab dem 29. Januar stehen Neukunden neue Tarife zur Verfügung. Die Tarife GigaZuhause 150 und 300 Kabel erhalten jeweils 50 Megabit pro Sekunde mehr Download-Speed, beim GigaZuhause 600 sind es sogar 100 Megabit pro Sekunde mehr. Neu im Angebot ist der GigaZuhause 800, der die Lücke zum Gigabit-Tarif schließt. Der Einsteiger-Tarif mit 50 Megabit bleibt unverändert.
Fazit: Technik wird alltagstauglicher
Diese Entwicklungen zeigen einen klaren Trend: Technologie wird zunehmend alltagstauglicher und sicherer. Egal ob Video-Authentifizierung für mehr Sicherheit, intelligente Sprachassistenten oder unabhängige Navigation – die Innovationen machen unseren digitalen Alltag komfortabler und zuverlässiger.




