Sonos Roam im Test – der mobile Lautsprecher im Alltag

Mit Sonos Roam bietet der US-amerikanische Hifi-Experte einen weiteren mobilen Lautsprecher. So schlägt er sich im Test.
Sonos Roam im Test draußen im Busch
Lesezeit: 4 Minuten

Sommer und Sonos, das passt einfach. Seitdem das Unternehmen mit dem Move guten Sound portabel gemacht hat, mag man auch unterwegs nicht mehr auf vollen Bass und klare Höhen verzichten. Der Sonos Move ist seinerseits perfekt geeignet, um entweder unterwegs im Camper, im Zelt oder während eines langen Tages am See gut unterhalten zu sein. In den Rucksack oder die Gürteltasche passt er hingegen nicht. Hier kommt der kompakte Roam ins Spiel. Wir haben den Sonos Roam im Test gehabt.

Sonos Roam – ausgepackt und betrachtet

Einmal ausgepackt, kommt Sonos Roam in einem abgerundeten, dreieckigen Design daher. Er lässt sich also problemlos entweder horizontal sowie vertikal platzieren. Mit seiner knapp 17 Zentimeter Länge passt er zudem bequem in jede Hand und wiegt dabei etwas weniger als eine kühle Flasche Club Mate.

Sonos Roam vor Verpackung
Der Sonos Roam überzeugt bereits durch sein modernes, schlankes Design.

Das Gehäuse selbst wirkt auf mich äußerst robust und erinnert mich auf den ersten Blick an das Erscheinungsbild meines Sonos One in der Küche. Ich nenne es einfach mal Metall-Mesh. Angeblich ist Sonos Roam zudem stoßfest. Ausprobiert habe ich das dann aber doch lieber nicht. Dass ein Outdoor-Speaker hingegen einiges aushalten können sollte, davon gehe ich natürlich aus.

Sonos Roam Bedienelemente

An der Oberseite des Roam finden sich die typischen Sonos-Bedienelemente, wie man sie von anderen Speakern wie Sonos One oder auch Sonos Move bereits kennt – Play/Pause – Koppeln, Vorwärts, Rückwärts, Mikrofon ein/aus. So lässt sich der Lautsprecher auch ohne Smartphone steuern, doch dazu später mehr. An der Unterseite sind einige LEDs zu erkennen, die ihrerseits den Akkustand anzeigen.

Sonos Roam Bedienelemente auf der Oberseite
Über die Bedienelemente auf der Oberseite kann der Sonos Roam auch manuell gesteuert werden.

Darüber hinaus ist Sonos Roam gemäß IP67 geschützt, heißt es. Das bedeutet, Staub und auch Untertauchen in bis zu einem Meter Tiefe sollten dem Klangriegel nichts anhaben. Das ergibt Sinn, wenn ich an den Einsatz am See oder am Pool denke.

Sonos Roam per App installieren

Sonos Roam lässt sich per WLAN und Bluetooth steuern. Es ergibt also Sinn, den portablen Speaker mit der Sonos-App zu verbinden. Bei Bedarf reicht es aber auch, Roam per langem Play-Tastendruck mit dem Smartphone zu verbinden. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass Bluetooth-Streaming den Akku meines Telefons arg belastet, weshalb ich den Roam schlussendlich doch mit meinem Sonos-System verbinde. So spiele ich meine Musik ein wenig ressourcenschonender via Apple AirPlay 2.

Sonos Roam per App installieren
Die Einrichtung über die Sonos App ist kinderleicht.

Übrigens: welche Vorteile die Sonos-App Dir bietet, das haben wir hier für Dich mal zusammengefasst: Hier geht’s zum Blog-Artikel.

Mit Sonos Roam unterwegs – erst einmal aufladen

Sonne und Sonos, das passt einfach. Die ersten warmen Tage nutze ich, um wahlweise im Park oder auch unterwegs im Wald etwas aufzutanken. Gleiches gilt aber auch für den Lautsprecher. Diesen lade ich per USB-C-Anschluss und meinem iPhone-Netzteil entsprechend auf. Ein Netzteil liegt dem Lautsprecher indes nicht bei. Das Aufladen ginge sogar per Qi-Ladepad, denn Sonos Roam ist Qi-kompatibel.

Übrigens: Sonos bietet mit dem Roam Charger eine eigene kabellose Lademöglichkeit an. Diese wird separat angeboten.

Viele zusätzliche Features im WLAN

Bevor es losgeht, sei erwähnt, dass der Sonos Roam viele Features seiner größeren Brüder und Schwestern teilt. So lässt er sich nicht nur per Bluetooth verbinden, sondern auch mit dem heimischen WLAN. Hier kommt er dann unter anderem in den Genuss der Sprachsteuerung. Diese lässt sich in der App festlegen. Du hast die Wahl: Amazon Alexa oder Google Assistant.

Speaker auf Glastisch

Das bedeutet, dass der Sonos Roam nicht nur über Hoch- und Mitteltöner verfügt, sondern auch über Fernfeldmikrofone. Diese lassen sich mechanisch indes ausschalten und werden ihrerseits auch für die beliebte TruePlay-Funktion, also die klangliche Anpassung an den Raum genutzt.

Der Speaker im Einsatz

Der Speaker hält, was er verspricht. Er ist unglaublich mobil, passt überall rein und findet überall einen geeigneten Platz. Ob in der Höhle im Kinderzimmer, draußen am Strand oder einfach auf einem Stein. Hauptsache nicht in der direkten Sonne. Aber klar, das Smartphone würde ich auch nicht in direkte Sonne legen. Viel mehr gibt es hier nicht zu sagen, außer: it just works. Einschalten, koppeln, fertig.

Angeblich hält der Akku des Sonos Roam bis zu 10 Stunden. Bestätigen kann ich dies nicht, aber es ist klar, dass die Power des Speakers trotz seiner kompakten Maße locker für einen guten Tag draußen ausreicht.

Das Outdoor-Klangerlebnis

Im freien Feld ist es für jeden Lautsprecher enorm schwierig, ein volles Klangbild zu erzeugen. Sonos Roam nutzt hierfür auch die automatische TruePlay Raumanpassung. Was mich an den Sonos-Lautsprechern aber immer überzeugt hat, sind die klaren Höhen. Wummernde Bässe, das können viele, aber klare Höhen, die nicht sofort anfangen zu scheppern, da muss man schon länger suchen.

Die Klangmischung des Sonos Roam ist da keine Ausnahme. Hoch- und Mitteltöner werden unterstützt von zwei digitalen H-Verstärkern, deren Abstimmung wiederum in der App nochmal feingetuned wird, wenn Du das möchtest. Hier drehe ich die Höhen entsprechend immer ein wenig stärker rein. So gelingt auch beim mobilen Speaker ein klares Klangbild.

Roam auf Tisch
Ideal geeignet für den Ausflug ins Freie.

Hier hängt aber auch viel davon ab, wo Du den Roam aufstellst. Richtest Du ihn direkt auf die Wasserfläche, so geht viel von seiner Klangkraft verloren. Ich nutze hier gerne bereits vorhandene Objekte wie kleine Erhöhungen, um den Sonos davor aufzustellen. So hat er die Chance, seinen Klang auch draußen besser zu verteilen.

Sonos Roam im Test – Fazit

Da ich bereits Erfahrung mit Sonos-Produkten habe, fühlte sich Sonos Roam sofort sehr vertraut an. Wo Sonos draufsteht, da ist auch Sonos drin. Doch auch für Einsteiger ist der mobile Lautsprecher eine gute Wahl. Intuitiv in der Handhabung, kompakt, satt im Klang und dabei mit allen Sonos-speziellen Vorteilen wie z.B. TruePlay und Sprachsteuerung ausgestattet. Alles richtig gemacht. Insbesondere aber die Möglichkeit des kabellosen Ladens hat mich gefreut. Dann kann der Sommer jetzt ja kommen, denn: Sommer und Sonos, das passt einfach.

Meine Sonos Roam Highlights zusammengefasst:

  • Vertikal sowie horizontal platzierbar
  • Kompakte 17 Zentimeter lang, 430 Gramm schwer
  • 2 digitale H-Verstärker, ein Hochtöner, ein Mitteltöner, Fernfeldmikrofone
  • IP67 – Offiziell staubgeschützt und wasserdicht
  • Stoßfest
  • Bewährtes Bedienkonzept mit Akku-LED-Anzeige
  • Aufladen via USB-C oder kabellosem Qi-zertifiziertem Ladepad
  • Koppeln via Bluetooth 5.0 oder WLAN
  • Apple AirPlay 2
  • Automatische TruePlay-Funktion
  • Integrierte Sprachsteuerung via Amazon Alexa oder Google Assistant

Der neue Sonos Roam im Video-Test

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