Du hast ihn vielleicht schon in Deinem Feed gesehen: dieses kleine, verrückte Figürchen, das verdächtig stark an die beliebten Labubu-Figuren erinnert. Sein Name ist Sweekar (vom Startup Takway), und er ist auf dem besten Weg, der absolute Publikumsliebling der CES 2026 zu werden.
Warum? Weil wir alle dachten, dass der Tamagotchi in den 90ern geblieben ist. Aber Sweekar holt das Konzept ins Jahr 2026 – mit einem bizarren Twist: Er wächst physisch.
Vom Ei zum Erwachsenen: Wie funktioniert das?
Anders als beim klassischen Tamagotchi, wo Du Pixel auf einem kleinen Display fütterst, beginnst Du bei Sweekar mit einem physischen Ei. Der Prozess ist faszinierend (und ein bisschen gruselig):
- Die Ei-Phase: Du musst das Ei pflegen und warm halten. Nach etwa zwei Tagen „bricht“ die Schale wirklich auf.
- Die Baby-Phase: Es erscheint ein kleines Roboter-Wesen (mit Display-Gesicht), das Deine Aufmerksamkeit braucht.
- Physisches Wachstum: Das ist das verblüffende Feature. Je älter Dein Sweekar wird (von der Teenager-Phase bis zum Erwachsenenalter), desto mehr dehnt sich die Mechanik im Gerät aus. Er wird tatsächlich größer und schwerer in Deiner Hand.
Schlauer als Dein Hund?
Es ist nicht nur Spielzeug – es steckt voller KI. Sweekar merkt sich Deine Stimme, erkennt Deine Berührungen und entwickelt eine einzigartige Persönlichkeit basierend darauf, wie Du ihn behandelst.
- Emotionen: Er kennt Stimmungen wie Glücklich, Wütend (wenn Du ihn ärgerst), Müde und sogar ein „verschmitztes Lächeln“, wenn er ungezogen ist.
- Gedächtnis: Vernachlässigst Du ihn? Dann merkt er sich das und wird mürrisch. Pflegst Du ihn gut? Dann geht er „auf Abenteuer“ in der virtuellen Welt, wenn Du weg bist. Bei Deiner Rückkehr erzählt er Dir Geschichten über seine Erlebnisse.
Cowboyhüte und Individualisierung
Der Grund, warum er so „Labubu“-artig aussieht, liegt an den austauschbaren „Shells“ und Outfits. Takway spielt clever mit der Sammelleidenschaft, die wir von Sonny Angels und Pop Marts kennen. Auf der Messe wurden bereits Sweekars in kompletten Cowboy-Kostümen, Snowboard-Outfits und Business-Anzügen gesichtet. Du kannst das Äußere also komplett an Deinen eigenen Stil anpassen, während die „Seele“ (die KI und das Gedächtnis) dieselbe bleibt.
Preis und Verfügbarkeit
Hier kommt der Haken: Sweekar ist noch nicht direkt im Laden erhältlich. Die Macher starten demnächst eine Kickstarter-Kampagne. Der Preis wird voraussichtlich bei etwa 150 Dollar liegen. Ein ordentlicher Betrag für ein digitales Haustier, aber angesichts der KI-Technologie und der physischen Mechanik vielleicht doch den Hype wert.

Fazit: Gimmick oder genial?
Ist es nützlich? Absolut nicht. Macht es Spaß? Auf jeden Fall. Sweekar zeigt, dass Technologie im Jahr 2026 nicht nur um Effizienz oder Sicherheit kreisen muss, sondern auch einfach um Spaß und Nostalgie gehen kann.
Obwohl wir bei tink vorerst auf Roboter fokussiert bleiben, die Deinen Boden sauber machen statt Roboter, die Aufmerksamkeit fordern, behalten wir diesen kleinen „Weirdo“ definitiv im Auge. Denn mal ehrlich: Wer will nicht ein Roboter-Ei, das Geschichten erzählt?
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