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Mittwoch, 22 April, 2026
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Weg mit den Vorurteilen: Warum SmartThings für jedes Zuhause geeignet ist (auch mit iPhone)

"Ich habe kein Samsung, also kann ich nichts mit dieser App anfangen." Falsch! SmartThings ist eine der offensten Plattformen der Welt. Sie funktioniert auf jedem Smartphone und verbindet fast alles.

Wenn Du an „Smart Home“ denkst, denkst Du an Lager. Du hast das Apple-Lager (HomeKit), das Google-Lager und das Amazon-Lager. Und dann gibt es Samsung SmartThings.

Viele Leute ignorieren SmartThings zu Unrecht, weil sie denken: „Ich habe keinen Samsung-Kühlschrank und kein Samsung-Smartphone, also ist das nichts für mich.“ Das ist schade, denn SmartThings ist eigentlich die Schweiz der Smart Homes. Es ist neutral, spricht mit (fast) jedem und hat eine der leistungsstärksten Apps auf dem Markt.

Hast Du ein iPhone? Hast Du Hue-Lampen und Sonos-Speaker? Dann ist SmartThings vielleicht genau das, was Du suchst.

1. Die App: Universelle Fernbedienung (iOS & Android)

Lass uns das erste Vorurteil direkt aus dem Weg räumen: Die SmartThings-App funktioniert hervorragend auf einem iPhone. Du kannst sie einfach im Apple App Store herunterladen. Sie sieht modern aus, läuft schnell und bietet praktisch die gleichen Funktionen wie auf Android.

Warum solltest Du die App nutzen, wenn Du kein Samsung hast?

Weil sie ein perfektes Dashboard ist. Google Home ist manchmal etwas eingeschränkt bei Automatisierungen und Apple Home funktioniert nur mit Apple-zertifizierten Geräten. SmartThings sitzt genau dazwischen:

  • Benutzerfreundlicher als technische Systeme (wie Home Assistant)
  • Leistungsstärker als Google Home
  • Funktioniert mit Tausenden Geräten

Konkret: Du kannst auf Deinem iPhone gleichzeitig Apple Home für HomeKit-Geräte und SmartThings für alle anderen nutzen – das Beste aus beiden Welten!

2. Kompatibilität: Die „Works with SmartThings“-Armee

SmartThings ist eine offene Plattform. Samsung hat jahrelang Partnerschaften mit fast jeder großen Marke geschlossen.

Was kannst Du alles verbinden? Eine kleine Auswahl:

Beleuchtung: Philips Hue, LIFX, Nanoleaf, Innr

Audio: Sonos, Bose

Sicherheit: Ring (Kameras und Türklingeln), Arlo, Yale (smarte Schlösser)

Klima: tado°, Honeywell, Ecobee

Sensoren: Eve (über Matter), Aeotec, Fibaro

Du siehst: Du kannst ein ganzes Haus einrichten, ohne auch nur ein einziges Samsung-Gerät zu kaufen, und trotzdem alles über deren App steuern.

Wichtig: Mit Matter wird die Kompatibilität noch besser – SmartThings unterstützt Matter vollständig und kann sogar als Bridge für ältere Zigbee/Z-Wave-Geräte dienen!

3. Brauche ich einen Hub?

Hier wird es manchmal verwirrend. SmartThings hat als physisches Gerät (der Hub) angefangen, ist aber jetzt vor allem eine Plattform.

Wann brauchst Du KEINEN Hub?

Wenn Du Geräte hast, die über WLAN oder die Cloud funktionieren.

Beispiel: Du verbindest Dein Philips Hue Konto und Dein Sonos Konto mit der SmartThings-App. Das läuft über das Internet (Cloud-to-Cloud). Hier brauchst Du keine extra Hardware. Die App auf Deinem Smartphone reicht.

Wann brauchst Du EINEN Hub?

Wenn Du Sensoren oder Lampen hast, die über Zigbee, Z-Wave oder Thread funktionieren und keine eigene Bridge haben.

  • Der offizielle Hub ist heute der Aeotec Smart Home Hub (funktioniert als SmartThings Hub)
  • Der Bonus: Hast Du zufällig einen modernen Samsung TV oder eine Soundbar? Dann ist dort oft schon ein SmartThings Hub integriert!

tink-Experten-Tipp: Dank des neuen Standards Matter brauchst Du immer seltener einen spezifischen Hub. Ein Matter-Gerät kann direkt mit einer SmartThings-Station sprechen (wie der im TV oder dem Aeotec Hub).

4. Automatisierungen: Wo SmartThings glänzt

Der echte Grund, warum „Power User“ (Leute, die ihr Zuhause ernst nehmen) zu SmartThings wechseln, ist die Routines-Funktion. Die geht einen Schritt weiter als der Rest.

Der Unterschied:

In Google Home: „Wenn X, mache Y“

In SmartThings: „Wenn X passiert UND es ist nach Sonnenuntergang UND die Temperatur ist unter 18 Grad ABER niemand ist zu Hause → Mache dann Y“

Beispiel: Die „Badezimmer-Routine“

Wenn: Bewegungssensor im Badezimmer erkennt Bewegung

UND: Es ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr

DANN: Schalte Lampen auf 5% (damit Du nicht geblendet wirst)

SONST (tagsüber): Schalte Lampen auf 100%

Diese Art von „Wenn/Sonst“-Logik ist in der SmartThings-App super einfach zu klicken, ohne dass Du programmieren musst.

Vergleich: Schau Dir unseren Smart Home Systeme-Vergleich an, um zu sehen, wie SmartThings gegen Apple Home, Google Home und Alexa abschneidet!

5. SmartThings Find (Ein Extra)

Hast Du ein Samsung-Gerät (wie ein Galaxy Tablet oder Ohrhörer)? Dann ist SmartThings Find eine tolle Ergänzung. Es zeigt Dir auf einer Karte, wo all Deine Geräte sind.

Für iPhone-Nutzer ist das weniger relevant (Ihr habt „Wo ist?“), aber es zeigt, wie umfangreich die Plattform ist.

6. Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Ist die App kostenlos?

Ja, die SmartThings-App ist 100% kostenlos. Du brauchst nur ein (kostenloses) Samsung-Konto, um Dich anzumelden.

2. Funktioniert es mit Google Assistant?

Absolut. Du kannst SmartThings mit Google Home verbinden.

Warum solltest Du das tun? Du nutzt SmartThings für die komplexen Automatisierungen (das „Gehirn“) und Deine Google Speaker für die Sprachsteuerung („Hey Google, schalte die Lampen an“). Das Beste aus zwei Welten.

3. Was ist Aeotec?

Früher hat Samsung seine eigenen Hubs gebaut. Heute haben sie die Hardware-Produktion an Aeotec ausgelagert, einen Spezialisten für Smart-Home-Sensoren. Der „Aeotec Smart Home Hub“ ist also der offizielle Nachfolger und funktioniert nahtlos mit der SmartThings-Software.

4. Funktioniert SmartThings auch mit Alexa?

Ja! Genau wie mit Google Assistant kannst Du SmartThings auch mit Amazon Alexa verbinden. Du richtest Deine Geräte und Automatisierungen in SmartThings ein und steuerst sie dann per Sprachbefehl über Deine Echo-Geräte.

5. Kann ich SmartThings und Apple Home gleichzeitig nutzen?

Ja, mit Matter! Wenn Deine Geräte Matter unterstützen, kannst Du sie gleichzeitig in SmartThings und Apple Home einbinden. So steuerst Du sie über beide Apps – perfekt für gemischte Haushalte (iPhone + Android).

Mehr dazu: Unser Matter-Multi-Admin-Guide erklärt, wie das genau funktioniert!

6. Ist SmartThings sicher?

Ja. SmartThings nutzt Standard-Verschlüsselung und Zwei-Faktor-Authentifizierung. Samsung investiert stark in Sicherheit – besonders wichtig, wenn Du Türschlösser oder Kameras verbindest.

Tipp: Nutze immer ein starkes Passwort und aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung in den Kontoeinstellungen!

7. Brauche ich einen Samsung-Account?

Ja, aber das ist kostenlos und dauert 2 Minuten. Du meldest Dich einfach mit Deiner E-Mail-Adresse an – genau wie bei Google oder Apple.

8. Kann ich SmartThings ohne Internet nutzen?

Teilweise. Viele Automatisierungen laufen lokal (über den Hub), aber für die App-Steuerung brauchst Du Internet. Wenn Du einen Hub hast, funktionieren lokale Automatisierungen auch ohne Internet – z.B. „Wenn Bewegungssensor X → Schalte Lampe Y“.

Wichtig: Cloud-to-Cloud-Verbindungen (wie Philips Hue oder Sonos) brauchen Internet.

9. Wie viele Geräte kann ich verbinden?

Theoretisch unbegrenzt, praktisch kommt es auf Dein Netzwerk und Deinen Hub an. Die meisten Haushalte haben 20-50 Geräte – das ist kein Problem. Bei über 200 Geräten könntest Du Performance-Probleme bekommen.

10. Ist SmartThings besser als Google Home oder Apple Home?

Kommt drauf an:

  • Einfacher: Apple Home (wenn Du nur Apple-Geräte hast)
  • Sprachsteuerung: Google Home / Alexa
  • Automatisierungen: SmartThings (komplexeste Logik)
  • Offenheit: SmartThings (funktioniert mit den meisten Geräten)

Unser Rat: Schau Dir unseren Smart-Home-Systeme-Vergleich an, um das beste System für Deine Situation zu finden!

Joshua
Joshua
Joshua versterkt het team van tink sinds juli 2025. Hij combineert zijn jarenlange schrijfervaring met een grote passie voor technologische innovatie. Thuis is hij een fervent gebruiker van Tapo voor sfeervolle verlichting en ook de slimme speakers van JBL hebben een speciaal plekje bij hem. Hij is altijd op zoek naar de volgende uitbreiding en experimenteert momenteel volop met Philips Hue en Soundcore.

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