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Homey Portal vorgestellt: Neues Smart Home Display mit Touchscreen und Stahlring

Das Gerücht von Anfang der Woche war also kein Fehlalarm: Auf der IFA in Berlin hat Homey heute offiziell das Portal vorgestellt. Der Codename „Zoney“, der zuvor im App-Code auftauchte, war schlicht der interne Arbeitstitel. Für ein Unternehmen, das zehn Jahre lang vor allem für ein unsichtbares Kästchen im Sicherungskasten bekannt war, ist das ein bemerkenswerter Schritt: zum ersten Mal ein physisches Bedienpanel, das Du tatsächlich sichtbar aufstellst.

Dass ein relativ kleiner niederländischer Anbieter wie Athom jetzt plötzlich eigene Hardware auf einer großen Bühne wie der IFA präsentiert, kommt nicht aus dem Nichts. Seit Mitte 2024 gehört Homey zu 80 Prozent LG, das sein eigenes ThinQ-Ökosystem mit Homeys offenem System stärken will. Athom operiert zwar weiterhin eigenständig, hat aber die Ressourcen eines Tech-Riesen im Rücken – das erklärt, warum jetzt Budget und Produktionskapazität für ein Projekt wie das Portal da sind.

Was das Portal genau ist

Das Herzstück des Geräts ist ein rundes Touchscreen mit 2,8 Zoll, etwa 7,1 Zentimeter im Durchmesser, eingefasst in einen drehbaren Ring aus Edelstahl. Du bedienst es auf zwei Arten: direkt aufs Display tippen oder am Ring drehen. Genau darin liegt der eigentliche Sinn dieses Smart Home Displays. Ein Regler auf einem Touchscreen zu verschieben, funktioniert zwar, aber ein physischer Drehknopf, mit dem Du in einer einzigen fließenden Bewegung die Raumtemperatur anpasst, das Licht dimmst oder die Lautstärke Deiner Lautsprecher regelst, fühlt sich direkter an. Das geht spürbar schneller, als dreimal auf ein kleines Display zu tippen.

Jedes Portal gehört zu einer „Zone“ in Deinem Zuhause, zum Beispiel dem Wohnzimmer oder der Küche, und steuert alles, was Du dieser Zone zugeordnet hast. Willst Du auch das Schlafzimmer auf diese Weise bedienen, stellst Du dort ein zweites Portal auf. Sowohl ein Tischständer als auch eine Wandhalterung liegen serienmäßig bei, Du entscheidest also selbst, wo das Gerät am praktischsten hängt oder steht.

Ehrlich gesagt: funktional nichts Neues

Hier muss ich ehrlich sein, denn das passt zu unserer Sichtweise auf Produkte. Das Portal kann funktional nichts, was die Homey-App heute nicht schon kann. Geräte an- und ausschalten, Flows starten, den Energieverbrauch einsehen – all das steckt bereits in Deinem Smartphone. Was das Portal hinzufügt, ist keine neue Funktion, sondern eine andere Art von Komfort. Du musst nicht erst Dein Handy suchen, entsperren und die richtige App öffnen. Du gehst vorbei, tippst oder drehst, und gehst weiter. Für eine Familie, bei der nicht jeder die Homey-App installiert hat, ist ein festes Panel an der Wand außerdem deutlich niedrigschwelliger als „Lade Dir erst diese App herunter“.

Die Voraussetzung, die Du nicht übersehen solltest

Das Portal funktioniert nicht für sich allein. Du brauchst ohnehin schon ein funktionierendes Homey-System: ein Homey-Cloud-Abo, einen Homey Pro ab Baujahr 2023, einen Homey Pro mini oder einen selbstgehosteten Homey-Server. Hast Du noch keines dieser vier, kaufst Du im Grunde erst ein Basissystem, bevor das Portal überhaupt etwas tun kann. Für bestehende Homey-Nutzer ist das kein Problem, für alle, die gerade erst ins Ökosystem einsteigen, ist es ein Kostenpunkt, den Du mit einplanen solltest.

Auch die Homey-Cloud-Variante hat einen Haken. Sie ist für Deine ersten fünf Geräte kostenlos, aber sobald Du darüber hinauskommst – und das geht bei einem durchschnittlichen Smart Home ziemlich schnell –, wechselst Du automatisch ins kostenpflichtige Premium-Abo. Verlass Dich also nicht blind auf „kostenlos“, besonders wenn Du gerade erst mit dem Automatisieren anfängst.

Preis und Verfügbarkeit

Das Homey Portal ist ab sofort zu einem Einführungspreis bestellbar, der ausschließlich für die erste Produktionscharge gilt; danach steigt der Preis auf das reguläre Niveau. Die Lieferung wird für Ende 2026 erwartet, in der Reihenfolge der Bestellungen. Bestellst Du mehrere Exemplare, erhältst Du Rabatt auf das zweite und dritte Stück.

Homey Pro mini - Schwarz
Unverb. Preisempf.: € 279,00 Du sparst: € 16,52 (-6%)  Preis: € 262,48 ZUM PRODUKT
Homey Pro - Smart Home Hub
Unverb. Preisempf.: € 449,99 Du sparst: € 29,11 (-6%)  Preis: € 420,88 ZUM PRODUKT
Homey Bridge
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Bei tink findest Du bereits ein großes Sortiment an Homey-Hardware – vom Homey Pro bis zur Homey Bridge. Das brandneue Portal ist dort aktuell aber noch nicht gelistet, da es gerade erst auf der IFA vorgestellt wurde. Die Idee eines festen Bedienpanels mit Touchscreen spricht uns aber definitiv an, zumal auch Apple an einem vergleichbaren Hub mit eigenem Touchscreen arbeitet. Willst Du diese Erfahrung schon heute in Dein Zuhause holen, unabhängig davon, welches Ökosystem Du nutzt? Schau Dir unser komplettes Angebot an Smart Home Displays und Hubs bei tink an und finde die Basis, die zu Deinem System passt.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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