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Sparen mit Smart Home: So einfach geht’s

Wir zeigen wir Dir, wie Du Deinen Verbrauch in Sachen Heizung, Strom und Wassernutzung runterfährst.
Ein erleuchtetes Haus in der Nacht

Die Strom- und Heizkostenrechnungen könnten etwas niedriger sein, und der Rasensprenger bewässert den Garten auch etwas großzügiger, als eigentlich notwendig wäre? Nun, hier kann ein Smart Home helfen. So wird Dein Alltag Alltag um ein erhebliches Maß nachhaltiger und energieeffizienter. Und bereits ein kleiner, smarter Zwischenstecker zwischen Steckdose und Endgerät vermag Großes für Deine Finanzen zu tun.

Versuchen wir doch einmal, folgende Problemstellung zu lösen: Es ist ein frostiger Novembermorgen, Du hüpfst gerade etwas widerwillig aus der Dusche und erfreust Dich am warmen Badezimmer. Allerdings musstest Du es die ganze Nacht lang heizen, um am Morgen darauf nicht zu frieren. Eine Stunde früher aufstehen um das Badezimmer vorzuheizen, und dann noch mal für eine Stunde ins Bett? Das klingt nicht allzu spaßig. Das größte Problem bei der aktuellen Methode ist der erhebliche Betrag an Geld und Energie, der zum Fenster hinaus flattert.

Ein smartes Heizkörper-Thermostat senkt Deine Heizkosten.
Ein smartes Heizkörper-Thermostat senkt Deine Heizkosten.

Was können wir hier also tun? Machen wir’s uns nicht zu umständlich. Wenn es darum geht, Heizkosten langfristig zu verringern, vertrauen wir am liebsten smarten Heizkörperthermostaten. Mit solch einem Thermostat wird der Heizprozess ganz einfach automatisiert. Sobald es mit dem hauseigenen WLAN in Verbindung steht, kannst Du von (fast) überall her Deine Heizung kontrollieren und steuern. Schließlich muss die Wohnung auch nicht geheizt werden, wenn Du gar nicht da bist. Und um zu gewährleisten, dass die Heizkörper auch nur dann aktiv sind, wenn sie es wirklich sein müssen, kannst Du Zeitpläne errichten, nach denen geheizt wird – oder eben nicht. Auf diese Weise ordnest Du Deine Heizung auch dazu an, eine Stunde vorm Aufstehen mit dem Beheizen des Badezimmers zu beginnen. Die cleveren Helferlein bekommst Du beispielsweise von tado°, Netatmo, innogy und Bosch.

Einige Thermostate verfügen übrigens über das Geofencing-Feature, wie beispielsweise die von tado°. Das bedeutet, dass die Geräte über Dein Smartphone registrieren, ob Du Dich in Deiner Wohnung befindest oder nicht. Dementsprechend fangen sie abhängig von Deinem Standort an zu heizen, damit Du in Dein warmes Zuhause kommst. Ebenfalls smart bei tado°: Das System lernt, wie sich schnell Deine eigenen vier Wände warm werden und passt die Algorithmen an – und das sogar unter Berücksichtigung der Außentemperatur.

Hier findest Du einen übersichtlichen Heizkörperthermostat-Vergleich und hier werden Dir Zeitpläne von tado° in einem kleinen Tutorial erklärt.

Strom sparen mit Smart Home

Was verbraucht bekanntermaßen mehr Strom als man denkt? Beleuchtung, Kaffeemaschinen und Toaster. Insbesondere dann, wenn Du sie gar nicht benutzt und sie im Standby-Modus laufen. Dann sind sie nur am Verbrauchen, aber eben weder nützlich noch nachhaltig. Allerdings liegt in diesem Gebiet enormes Sparpotential. Eine sinnvolle Investition ist hier – wie bereits oben versprochen  – der smarte Stromschalter oder Zwischenstecker. 

Dafür musst Du weder ein großartig kompliziertes Smart-Home-System installieren noch ein erhebliches Investment tätigen. Vielmehr bringst Du diese kleinen Helfer einfach an jede Steckdose, die Deine Haushaltsgeräten nutzen. Zusammen mit von Dir erstellten Zeitschaltplänen in der zugehörigen App arbeiten sie dann enorm energieeffizient. Denn so wird auch der Standby-Status der Geräte umgangen. Stattdessen definierst Du täglich ein exaktes Zeitfenster, in dem beispielsweise der Kaffee aufgebrüht wird.

Die smarte Unterputz-Steckdose von Lightwave
Die smarte Unterputz-Steckdose von Lightwave

Übrigens: Es gibt auch smarte Zwischenstecker mit Analysefunktion, die ganz automatisch den tatsächlichen Energieverbrauch der jeweiligen Geräte ermitteln und auswerten. Dieses Feature erlaubt es Dir auch, die ganz versteckten Verbraucher in Deinem Zuhause zu enttarnen. Die erhobenen Daten geben Dir darüber hinaus den Hinweis, ob es lohnenswert und stromsparender sein könnte, in ein moderneres Gerät zu investieren.

Wer besonders elegante Lösungen mag, dürfte viel Freude an der Unterputz-Steckdose von Lightwave haben: Sie muss nirgends zusätzlich anmontiert werden, sondern ersetzt gleich Deine alte Steckdose. Die Lightwave Smart Plug ist mit dem Google Assistant, Amazon Alexa und Apple HomeKit kompatibel und steuert ebenso wie andere Zwischenstecker mithilfe von Zeitschaltplänen und Timern Deine Haushaltsgeräte.

Stromverbrauch kann auch eine völlig maßgeschneiderte Angelegenheit sein: wenn Du einen Stromschalter mit Bewegungsmeldern verknüpfst, dann geht das Licht im Arbeitszimmer oder in der Küche nur dann an, wenn Deine tatsächliche Anwesenheit registriert wird.

Wasser sparen mit einem Smart Garden

Auch im eigenen Garten fällt der Wasserverbrauch gerne mal etwas zu großzügig aus. Hier helfen uns Geräte weiter, die unsere Pflanzen automatisiert und wohldosiert bewässern. Das erspart uns Arbeit und belastet die Umwelt wesentlich weniger. Hierfür haben wir gleich zwei Asse im Ärmel: den Eve Aqua und Produkte von GARDENA. Mit dem Eve Aqua ist eine automatisierte, minutiös getaktete Bewässerung möglich. Und nicht nur das: Die Eve Systems App kontrolliert die Dauer und Effizienz Deines Wasserverbrauchs im Garten systematisch und nimmt entsprechende Anpassungen vor, falls nötig. Mithilfe von ganz persönlichen Zeitplänen in der App planst Du auf die Minute genau, wie lange Pflanzen und Rasen beregnet werden sollen. Sobald die von Dir angegebene Bewässerungsdauer erreicht ist, schaltet der Eve Aqua das Wasser sofort wieder ab. Sollte der Wetterbericht übrigens Regen voraussagen, gibt es beim Aqua auch die Möglichkeit Regeln zu erstellen, die Deine Zeitpläne aussetzen.

Der Eve Aqua in Aktion
Der Eve Aqua in Aktion

Auch GARDENA hat entsprechende Smart-Garden-Geräte im Angebot: Die GARDENA Smart Water Control ist ein kleines, batteriebetriebenes Verbindungsmodul, das Du zwischen dem Wasserhahn und dem Gartenschlauch montierst. Anschließend steuerst Du die Bewässerung in Deinem Garten über die entsprechende App, automatisch über Zeitpläne oder – ganz klassisch – direkt am Gerät. Diese Zeitpläne stellst Du einfach ab, wenn das Wetter regenreich ist. Die GARDENA Smart Irrigation Control wiederum ist ein Erweiterungsmodul und Verteiler, der die Bewässerung in Deinem Garten steuert. Dafür definierst Du bis zu sechs verschiedene Zonen auf der Gartenfläche, die jeweils unterschiedlich gegossen werden müssen. 

Der GARDENA Irrigation Control am Werk
Der GARDENA Irrigation Control am Werk

Und dann gibt es da noch den GARDENA Smart Haus- & Gartenautomat. Hier handelt es sich um eine leistungsstarke Wasserpumpe, mit der Du per App zwei unabhängige Wasserkreise versorgst. Den Pumpendruck und die gewünschte Fördermenge stellst Du selbst ein, auch von der Arbeit aus oder wenn Du im Urlaub bist. Für maximale Effizienz kombinierst Du die GARDENA Geräte am besten mit dem GARDENA Smart Sensor. Auf diese Weise werden Deine Pflanzen nur dann bewässert, wenn sie es wirklich nötig haben, und es geht kein unnötig verbrauchtes Wasser verloren. Um so etwas bedarfsgerecht und vollautomatisiert bewerkstelligen zu können, messen die Sensoren die Temperatur und den Feuchtigkeitsgehalt im Boden. Dafür steckst Du das Gewinde des Sensors einfach an den gewünschten Punkt in die Erde. Die erhobenen Werte kannst Du von überall her in der App aufrufen und kontrollieren.

Du brauchst noch mehr Spartipps für Dein Smart Home?

Überhaupt kein Problem. Ruf unsere Experten vom tink Customer Service an und erkläre ihnen wo der Schuh noch drückt. Sie helfen Dir schnell und einfach weiter.