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Neu im Smart Home Universum – 5 Dinge, die du vor dem Start wissen musst

Einfamilienhaus im grünen

Wer neu im Smart Home Universum ist, den kann die mittlerweile ordentlich gewachsene Auswahl an Anbieter und Produkten schnell überfordern. Welches Tool ist welchem kompatibel? Mit welcher App und über welcher Verbindung lässt sich was steuern? Und was ist eigentlich dieses ZigBee? Wir versuchen etwas Ordnung in den Smart Home Dschungel zu bringen und zeigen euch 5 Smart Home Essentials für den Anfang:

 

#1: Du brauchst ein Smartphone

Klingt einfach, ist dafür aber umso wichtiger. Alle Smart Home Geräte lassen sich vom Smartphone aus steuern und bedienen, Systemwelten wie Apple HomeKit funktionieren hauptsächlich über eine App und oftmals ist das Smartphone auch teil des smarten Geräts für Zuhause. Ebenso gibt es bei einigen Geräten bereits Funktionen wie Geofencing – der eigene Standort wird via Smartphone ermittelt, um beispielsweise die Heizung runter zu drehen, wenn sich niemand mehr im Wohnraum befindet. Die Apps sind durchweg kostenlos und überwiegend sehr einfach und intuitiv zu bedienen. Durch das Einstellen von Pushnachrichten wirst du über Updates und Ereignisse in deinem smarten Zuhause auch immer direkt benachrichtigt.

 

#2: Der passende Funkstandard

 Bluetooth Connection verschiedener Produkte

ZigBee, Z-Wave, EnOcean, WLAN oder Bluetooth? Zumindest die beiden letzten Begriffe sind den Meisten nicht mehr unbekannt. Aber was ist mit dem Rest? Auch ZigBee, Z-Wave und EnOcean sind Funkstandards, über die Smart Home Geräte verbunden und auch gesteuert werden können. Vor allem in Europa ist ZigBee weit verbreitet und seit der 3. Generation auch fähig, herstellerübergreifend zu kommunizieren. Die Kompatibilität mit EnOcean Geräten ist hier ebenfalls ein Pluspunkt. Z-Wave ist schon etwas länger auf dem Markt und war im Gegensatz zu ZigBee bereits von Anfang an fit, Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander zu verbinden. Mit bis zu 231 Geräten, die sich über Z-Wave steuern und verbinden lassen, ist es universell einsetzbar und deshalb auch für viele Nutzer die erste Funkstandardwahl. EnOcean gilt als sehr robuster, energieeffizienter und datensparsamer Funkstandard, der kinetische aber auch Sonnen- und Windenergie selbst erzeugen kann. WLAN als Übertragungsstandard zu nutzen hat den Vorteil, dass es bereits in fast jedem Haushalt vorhanden ist. Die Nutzung von WLAN wird im Smart Home Bereich aber eher zusätzlich zu anderen Funkverbindungen empfohlen, da WLAN den Fokus auf Übertragungsrate statt auf Effizienz legt. Ebenso wird auch Bluetooth gerne additional zu anderen Standards genutzt.

 

#3: Systemwelten helfen beim Start

Mann wählt Symbol auf Bildschirm aus

Der wohl einfachste Einstieg, sein Zuhause gleich an mehreren Stellen smart zu gestalten, sind Systemwelten. In einer Systemwelt können mit einer einzigen App alle kompatiblen Geräte gemeinsam einrichten und steuern lassen. Bekannte Systemwelten sind zum Beispiel Google Home, Apple HomeKit, Amazon Echo, Bosch Smart Home, Innogy Smart Home oder Magenta Smart Home. Eine Systemwelt besteht dann beispielsweise aus Kameras, Rauchmelder, Thermostaten und Sensoren. Je nach Systemwelt können die Produkte auf verschiedene Art und Weisen bedient werden. Google Home besitzt mit Google Assistent einen Sprachassistenten, welcher es erlaubt sein smartes Zuhause mit der eigenen Stimme zu steuern. Die Systemwelt Apple HomeKit lässt sich über die seit iOS 10 vorinstallierte App sowie teilweise über den Sprachassistenten Siri nutzen.

 

#4: Spaß und Unterhaltung mit Smart Home im ersten Schritt

Fernbedienung vor Netflixbildschirm

Wer sich noch nicht an komplizierte Fußbodenheizungs-Thermostate oder Unterputz-Jalousieschalter herantraut, der kann sich erst einmal mit einfacheren smarten Gadgets an ein smartes Zuhause herantasten. Lautsprecher wie JBL mit Google Assistent oder Sonos mit Amazon Alexa liefern neben gutem Sound auch integrierte Sprachassistenten, die Notizen erstellen, Musik streamen, Wecker stellen und allerhand Fragen mit Wissen aus dem Internet beantworten –  und dabei manchmal auch ganz schön lustig sind. Die Lautsprecher mit integrierten Sprachassistenten können dann später auch als Steuerungselement für andere Geräte, wie beispielsweise Philips Hue Lampen, genutzt werden und sind deshalb der ein guter Einstieg in die smarte Welt.

 

#5: Energie und Kosten einsparen mit Smart Home im zweiten Schritt

Glühbirnen in der Luft

Dass Smart Home nicht nur Spaß machen kann, zeigen die Tools und Geräte von Firmen wie Elgato oder tado°, die nicht nur jede Menge Energie, sondern auch Kosten einsparen können. Smart Home hat nämlich neben bequemen Benefits vorrangig den Nutzen, das Zuhause so effizient wie möglich zu gestalten und dabei die monatlichen Fixkosten so gering wie möglich zu halten. Smarte Heizkörperthermostate schalten sich in Verbindung mit Tür- und Fenstersensoren automatisch ab, sobald diese geöffnet werden. Auch Zeitschaltuhren oder die Fernsteuerung der Geräte von Unterwegs sind nützlich, hat man vergessen, das Licht auszuschalten. Voreingestellte Zyklen, wie beispielsweise der tägliche Arbeitsrhythmus, lassen Heizungen dann abschalten, wenn man das Haus verlässt und anschalten, bevor man Abends wieder die Tür betritt. Die Installation von Heizkörperthermostaten ist dabei bei allen neueren Heizungsmodellen kinderleicht: die alten Griffe der Heizung werden abgeschraubt, die neuen Thermostate übernehmen diesen Platz. Mit der dazugehörigen App verbinden. Fertig!

Auch wenn der Smart Home Dschungel erst einmal dicht und undurchschaubar wirkt: Zu Beginn sind es nur wenige Dinge, die man beachten muss und der Einstieg in ein smartes Zuhause ist oftmals leichter als gedacht. Wer sich nun schon freudig mit seinem Sprachassistenten angefreundet hat, für den haben wir hier die lustigsten Easter Eggs für Alexa, Google & Co gesammelt hier die lustigsten Easter Eggs für Alexa, Google & Co gesammelt – am besten selbst testen!